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Sehr geehrte Damen und Herren, 


Biden gut, alles gut? Mit der Wahl des neuen US-Präsidenten verbinden sich weltweit hohe Erwartungen an eine Wiedergeburt des Multilateralismus und nach der Rückkehr zum Paris-Abkommen an eine neue amerikanische Energie- und Klimapolitik. Doch was wird, was kann der Präsident tatsächlich klimapolitisch verändern? Das Thema „CO2-Bepreisung“ bleibt für die Mehrheit der Amerikaner ein toxisches und auch europäische Gedankenspiele zu einem Grenzausgleich könnten gemeinsamen klimapolitischen Initiativen eher im Wege stehen. Dafür dürften die umfangreichen öffentlichen Ausgabenprogramme leichter eine grüne Prägung erhalten – vielleicht auch beim dort noch schlummernden Thema Wasserstoff?

Welches Interesse das Thema „Wasserstoff“ in vielen anderen Ländern inzwischen weckt, hat unser erster Ambassadors' Talk gezeigt, bei dem gleich sieben Botschafter anwesend waren. Das Weltenergieratsmotto „nicht übereinander, sondern miteinander reden“ hat sich dabei bewährt. Wir werden das Format mit dem BDEW zusammen fortsetzen. Die Ergebnisse unserer Studie zu internationalen Wasserstoffstrategien bleiben dabei ein guter Aufsatzpunkt, den wir nun auch beim Nationalen Wasserstoffrat präsentieren durften. Neu einführen wollen wir zudem unseren Quarterly Members' Call. Hier sind wir selbst die Botschafter, um sie über laufende Aktivitäten zu informieren und Fragen zu beantworten. Die Botschaft dabei ist einfach: Wir sind auch 2021 jederzeit für Sie da!

Herzliche Grüße,


Ihr Carsten Rolle
Geschäftsführer, Weltenergierat - Deutschland e.V.

Themen in dieser Ausgabe
  • Neues Veranstaltungsformat: Quarterly Members' Call
  • Aus der Geschäftsstelle: Wichtige Termine 2021, Neues von des YEPs, Update zu H2-Aktivitäten, Erster virtueller Ambassadors' Energy Talk, B2B-Roundtable zu Wasserstoff, COVID-19-Umfrage geht in die 3. Runde
  • "3 Fragen an...": Klaus-Dieter Barbknecht, Direktor der TU Bergakademie Freiberg
  • Grafik des Monats: H2-Partnerschaften global
  • Aus dem globalen WEC-Netzwerk: Hydrogen in the Asia Pacific, Energy Transition in the Mediterranean Area
  • Termine
Neues Veranstaltungsformat
NEU: Quarterly Members' Call  
5. Februar 2021, MS Teams
  • Exklusiv für Mitglieder
  • Präsentation des Issues Monitors 2021 im Fokus
Wir freuen uns, mit dem Quarterly Members‘ Call ein neues digitales Veranstaltungsformat exklusiv für Mitglieder präsentieren zu können. Im Rahmen von kurzen Online-Meetings möchten wir die Ergebnisse unserer aktuellen Arbeit vorstellen und mit unseren Mitgliedern ins Gespräch kommen.

Im ersten Call am 05. Februar wird der neue World Energy Issues Monitor 2021 präsentiert. Jedes Jahr befragt der Weltenergierat innerhalb seines globalen Energienetzwerkes politische EntscheidungsträgerInnen und EnergieexpertInnen, welche Themen sie derzeit umtreiben. Der „Issues Monitor“ fasst die Ergebnisse dieser Umfrage zusammen und zeigt Trends aus dem Energiesektor auf globaler, regionaler und nationaler Ebene auf.

Der Weltenergierat lädt seine Mitglieder herzlich dazu ein, an folgenden Terminen am Quarterly Members‘ Call teilzunehmen:

05.02.21, 10 – 11 Uhr
07.05.21, 10 – 11 Uhr
03.09.21, 10 – 11 Uhr

Zu allen Members‘ Calls werden separate Einladungen per E-Mail versenden werden. Sollten Sie keine Einladung erhalten haben, schreiben Sie uns eine E-Mail.

Aus der Geschäftsstelle
Wichtige Termine 2021
  • Termine für Präsidiumssitzung und Mitglieder-versammlung stehen fest
  • Energietag 2021 in Berlin am 26. Oktober 2021
Der jährlich stattfindende Energietag  wird dieses Jahr am 26. Oktober 2021 in der Berlin-Brandenburgischen Akademdie der Wissenschaften, Berlin stattfinden. 

Alle weiteren Gremientermine für das Jahr 2021 stehen ebenfalls bereits fest. Traditionell wird die Präsidiumssitzung am Vorabend des Energietages stattfinden, die Mitgliederversammlung im Anschluss an den Energietag. Die Mitglieder des Präsidialausschusses sollten bereits die Termine für ihren Ausschuss per E-Mail erhalten haben. Sollte dies nicht der Fall sein, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.

Wir bitten Sie, sich die Termine bereits heute vorzumerken. Separate Einladungen werden zu gegebener Zeit an die Gremienmitglieder versendet werden.
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Neues von den Young Energy Professionals 
  • Erstes virtuelles Meeting im neuen Jahr
  • Bewährte und neue Projektideen
Die junge Stimme im Netzwerk des Weltenergierat – Deutschland startet motiviert in das neue Jahr - und mit neuen Projektideen. Unter anderem soll das Netzwerk nach innen und nach außen sichtbarer werden und auch die inhaltliche Arbeit stärker im Fokus stehen. Zu den monatlichen, virtuellen Treffen sollen etwa auch internationale Gäste für kurze Vorträge eingeladen werden.

Neben neuen Projektideen sollen aber auch bewährte Formate vertieft werden: YEP-Vorträge an Hochschulen, das Mentoringprogramm für Studierende, der Young Energy Podcast ebenso wie das Young Energy Forum. Die stärkere Vernetzung über Soziale Medien und die Aktivierung des Alumni-Kreises soll auch die Sichtbarkeit der Gruppe erhöhen. Neben weiteren Details zu Projekten werden auf der Webseite des Weltenergierates in Kürze die Profile der Young Energy Professionals veröffentlicht.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an yep@weltenergierat.de.
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Update zur Studie “International Hydrogen Strategies” und H2-Aktivitäten der Geschäftsstelle
  • Präsentation der Weltenergierat-Studie beim Nationalen Wasserstoffrat
  • Kernbotschaften in Fachmagazinen positioniert
  • Bitte um Unterstützung bei Aktualisierung 
Die Studie des Weltenergierat – Deutschland „International Hydrogen Strategies“, die im September 2020 offiziell vorgestellt worden ist, findet auch im neuen Jahr viel Beachtung in der Presse und bei der Fachöffentlichkeit. Die Analyse vergleicht die Wasserstoffstrategien ausgewählter Staaten sowie der Europäischen Union miteinander und leitet daraus Empfehlungen und Schlussfolgerungen für einen globalen Markt für Wasserstoff ab.

Es freut uns sehr, dass Weltenergierat-Geschäftsführer Dr. Carsten Rolle und Dr. Uwe Albrecht von LBST am 24. Januar die Gelegenheit bekamen, den Mitgliedern des Nationalen Wasserstoffrats die Studienergebnisse vorzustellen. Der Nationale Wasserstoffrat wurde im vergangenen Jahr von der Bundesregierung ins Leben gerufen, um die Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie zu begleiten, die im Juni 2020 veröffentlicht worden ist. Über die Kernbotschaften der Studie berichtete im Januar auch das Magazin für Wasserstoff und Brennstoffzellen “HZwei” in einem längeren Artikel. Ein weiterer umfassender Pressebericht zur Studie wird Anfang Februar in Heft 1/2 der Energiewirtschaftlichen Tagesfragen (“et”) erscheinen.

Der Weltenergierat wird seine Aktivitäten zum Thema Wasserstoff auch im Jahr 2021 fortsetzen. Zentrale Grafiken aus der Studie werden deshalb fortlaufend aktualisiert und ergänzt. Hierzu zählen die H2-Weltkarte, welche einen globalen Überblick über die H2-Aktivitäten der Nationalstaaten gibt, der Zeitstrahl der veröffentlichten H2-Strategien sowie eine neue Karte zu internationalen H2-Partnerschaften. Wir laden Sie dazu ein, uns bei der fortlaufenden Aktualisierung zu unterstützen, indem Sie uns durch eine E-Mail an Maira Kusch kurz über aktuelle Entwicklungen auf dem globalen Wasserstoffmarkt informieren.
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Rückblick: Erster virtueller Ambassadors‘ Energy Talk zu Wasserstoff
19. Januar 2021, MS Teams
  • In Kooperation mit dem BDEW
  • Botschaftsvertreter aus über 20 Ländern
  • Exklusiv für Mitglieder
Für den erfolgreichen Hochlauf von Wasserstoff spielen internationale Partnerschaften eine entscheidende Rolle. Um hierzu ins Gespräch zu kommen, fand am 19. Januar auf Einladung des BDEW und des Weltenergierates der erste Ambassadors‘ Energy Talk statt. Das Format soll als Dialogplattform Orientierung beim Aufbau eines internationalen Wasserstoffmarktes geben.

VertreterInnen von 23 Ländern aus der ganzen Welt trafen sich digital, um über die ökologischen und ökonomischen Potenziale von Wasserstoff zu sprechen, Möglichkeiten für Kooperationen auszuloten und über eine globale Wasserstoffwirtschaft zu diskutieren. Nach Vorträgen von BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae und Ulrich Benterbusch (BMWi) stellten die BotschafterInnen von Australien, Chile, Kanada, den Niederlanden, Norwegen und Portugal die Wassersstoffstrategien ihrer Länder vor.

Aus den Vorträgen und der anschließenden Diskussion unter Chatham House Rule ging hervor, dass es eine Diplomatie über die Regierungen hinaus braucht, um Verständnis und Zusammenarbeit beim Zukunftsthema Wasserstoff voranzubringen. „Deutschland und Europa werden auf den Import von Wasserstoff angewiesen sein. Umso wichtiger ist es, frühzeitig internationale Partnerschaften zu schließen. Vom Ambassadors’ Energy Talk geht ein starkes Signal für mehr internationale Kooperation aus“, erklärte Kerstin Andreae in ihrem Pressestatement.

Die Veranstaltung soll den Auftakt für einen kontinuierlichen Austausch über internationale Wasserstoff-Energiepartnerschaften bilden. Für Fragen wenden Sie sich gern an Nicole Kaim-Albers.
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Rückblick: B2B-Roundtable zu Wasserstoff
15. Januar 2021, MS Teams
  • Kooperationsveranstaltung mit dem BDI
  • Vorstellung der HyDeal-Initiative
Große Mengen grünen Wasserstoffs (H2) aus Spanien zu wettbewerbsfähigen Preisen zu Abnehmern in Spanien, Frankreich und Deutschland zu transportieren, hat sich die Initiative „HyDeal“ als Ziel auf die Fahnen geschrieben. 

Im Rahmen eines exklusiven Roundtable, zu dem der Weltenergierat – Deutschland und der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) am 15. Januar geladen hatten, präsentierten die Projektpartner das ambitionierte Vorhaben. Vertreter von Open Grid Europe (OGE), Soladvent und Corporate Value Associates (CVA) gaben eingangs einen Überblick über die Ziele und Hintergründe der grenzüberschreitenden Initiative und stellten das HyDeal-Konzept vor. Es sei geplant, bis 2030 in Spanien Elektrolysekapazitäten für grünen Wasserstoff von 67 GW aufzubauen. Der erforderliche Strom dafür soll vor allem aus Photovoltaik-Anlagen stammen und über Pipelines zu den Abnehmern transportiert werden. Hierfür könnten sowohl umgewidmete Erdgasleitungen genutzt werden als auch neu installierte H2-Pipelines. Weltenergierat-Geschäftsführer Dr. Carsten Rolle führte als Moderator durch die Veranstaltung. 
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Umfrage: „COVID-19 Impact and Outlook Survey 2021”

  • Bitte um Antworten bis 11. Februar
  • Teil einer größeren Umfragereihe seit März 2020
Im März 2020 begann die Umfragereihe des World Energy Council zu den verschiedenen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf den Energiesektor. Wir führen nunmehr die dritte Runde der Umfragereihe durch, um zu verstehen, welche Maßnahmen unsere Mitglieder getroffen haben, um sich besser aufzustellen und bei der Energietransformation voranzuschreiten. Die Umfrage sollte ca. 10 Minuten dauern und ist bis zum 11. Februar offen.

Den Link zur Umfrage finden Sie hier.

Die Ergebnisse der vergangenen Umfragen finden Sie unter diesen Links:
   Managing Through Crisis
   The Shape of the "New Normal" - Outlook for Energy Systems and Energy Transition
   A Vital Transformation of Global Energy Systems is Underway

Wir danken für Ihre Teilnahme!

"3 Fragen an..." Klaus-Dieter Barbknecht, Direktor der Technischen Universität Bergakademie Freiberg

Wir wollen unserem Netzwerk "ein Gesicht geben"! In dieser Rubrik porträtieren wir jeden Monat eine Persönlichkeit aus den Reihen unserer Mitglieder und Partner:
3 Fragen an: Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht wurde 1958 in Cornberg (Hessen) geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen. Seit 1987 ist er als Rechtsanwalt tätig, seit 1992 als Fachanwalt für Arbeitsrecht. Von 1992 - 2015 war er bei der VNG – Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft, Leipzig, in verschiedenen Führungspositionen. 
Er war 8 Jahre lang Mitglied des VNG-Vorstands. Von 2005 bis 2008 war er außerdem technischer Geschäftsführer der Erdgasversorgungsgesellschaft Thüringen-Sachsen mbH (EVG). Seit 2012 lehrt er Energierecht und Arbeitsrecht an der TU Bergakademie Freiberg. Prof. Dr. Barbknecht ist in verschiedenen Beratungs- und Aufsichtsgremien engagiert, u. a. als Schatzmeister des Weltenergierats – Deutschland e.V., Berlin, und Präsidiumsmitglied für Finanzen des World Energy Council, London.
Kurzportrait Tätigkeit: Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht ist seit 2015 Rektor der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, mittlerweile in der zweiten Amtszeit. Neben dem weiteren Ausbau der nationalen und internationalen Beziehungen in Forschung und Lehre liegen die Schwerpunkte seiner Arbeit vor allem in der Studienwerbung und der Steigerung des Bekanntheitsgrades der TU Bergakademie Freiberg in Politik, Wirtschaft und Industrie. Weiterhin setzt er sich für gelebte Weltoffenheit, Toleranz und differenziertes Denken an der Universität ein, um zu einem positiven Bild von Deutschland und Sachsen beizutragen. Seit 2017 ist Prof. Dr. Barbknecht zudem Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz Sachsen, wo er gemeinsam mit den sächsischen Universitäten und Hochschulen hochschul- und wissenschaftspolitische Themen bearbeitet.
Frei nach dem WEC „Issues Monitor“: Was hält Sie als Entscheider der Energiewirtschaft aktuell nachts wach?
Als Ressourcen-Universität mit den vier Profillinien „Geo“, „Material/Werkstoffe“, „Umwelt“ und „Energie“ beschäftigen wir uns selbstverständlich systemisch mit den Themen der Klima- und Umweltherausforderungen als auch mit den Fragen der technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für einen wirklichen Wandel in der Ressourcen- und Energiebeschaffung. Die damit einhergehenden Probleme sind nicht durch Einzelbetrachtung oder Einzelregelung zu lösen, sondern nur, wenn man im Rahmen eines Gesamtkonzeptes vorgeht. Hier beunruhigt mich besonders, dass es an einem solchen Gesamtkonzept national als auch international fehlt. Die Einbindung der Wissenschaft erfolgt nur selektiv und leider oft auch nur im Rahmen einzelner geradezu hype-artig auftretender Lösungsversuche.

Welche Innovation im Energie- und Klimabereich wünschen Sie sich für die Zukunft?
Für die Zukunft wünsche ich mir technologieoffene Innovationsansätze, die sich sowohl an der Wirtschaftlichkeit, der umwelt- und sozialgerechten Beschaffungsmöglichkeit der dafür erforderlichen Ressourcen als auch der Nachhaltigkeit orientieren. Wenn dies gelingt, sind solche Ansätze weiter zu entwickeln und in tragfähige Innovationsprojekte umzusetzen. Wir brauchen Innovationen, die es ermöglichen, dass Weltregionen sich weiter entwickeln können, ohne, dass dies zu Lasten anderer Regionen und der Bewohnbarkeit der Erde geht. 

Welchen Mehrwert ziehen Sie persönlich aus Ihrer Mitgliedschaft im Weltenergierat?
Der Weltenergierat ist für mich persönlich eine neutrale Plattform des Erkenntnisgewinns und des Austausches von Fakten und Meinungen. Ich bin überzeugt davon, dass das Konzept einer weltweit und national agierenden Organisation, die sich unabhängig von einzelnen politischen oder wirtschaftlichen Interessen für Konzepte für den diskriminierungsfreien, bezahlbaren Zugang zu nachhaltig erzeugter Energie für die Menschen einsetzt und damit das Thema „Energie“ in den Kontext des Humanismus setzt, etwas ist, was wir gründen müssten, wenn sie nicht schon bestünde.

Grafik des Monats: H2-Partnerschaften global
Viele Länder weltweit haben Wasserstoff als Möglichkeit entdeckt, die nationalen Klimaziele zu erreichen, die Energieversorgung zu diversifizieren oder die einheimische Wirtschaft anzukurbeln. Viele Staaten werden ihren Bedarf durch die eigenen H2-Kapazitäten jedoch nicht decken können, etwa aufgrund begrenzter EE-Potenziale. Deutschland, Japan und Südkorea rechnen etwa damit, künftig große Mengen an Wasserstoff importieren zu müssen. Voraussetzung hierfür ist der Aufbau entsprechender Produktionskapazitäten und der damit verbundenen Transportinfrastruktur. Die hohen Investitionen hierfür werden in den Exportländern in der Regel nicht von allein getätigt, sondern in internationalen Partnerschaften realisiert werden.

Der Aufbau von internationalen H2-Beziehungen erfolgt derzeit vor allem auf Basis bi- und trilateraler Abkommen zwischen potenziellen Export- und Importländern. Es ist zu erwarten, dass die Anzahl an H2-Partnerschaften künftig weiter rasant steigen wird. Unsere Karte, die aus der Weltenergierat-Studie „International Hydrogen Strategies“ hervorgegangen ist, wird deshalb fortlaufend aktualisiert. Sie kann auf unserer Website abgerufen werden.


Aus dem WEC-Netzwerk
Webinar: „The Future for Hydrogen in the Asia Pacific”
02. Februar 2021, virtuell
  • Virtuelles Seminar zu den Treibern der H2-Nachfrage im asiatisch-pazifischen Raum
  • Teilnahme kostenlos

In Kooperation mit der Japan Energy Association und dem Institute of Energy Economics, Japan, lädt der World Energy Council am 02. Februar zum regionalen Webinar „The Future for Hydrogen in the Asia Pacific” ein. Geplant ist dabei u. a. die Vorstellung der Ergebnisse einer kürzlich innerhalb des WEC-Netzwerks durchgeführten Expertenumfrage zu den Treibern der Wasserstoffnachfrage und der Entwicklung eigener H2-Nachfrage in der Region.

Bestätigte Teilnehmende an der Podiumsdiskussion sind Shigeru (Sam) Muraki, Vice Chair Asia Pacific / South Asia des World Energy Council, Fiona Simon, CEO des Australian Hydrogen Council, Linda Wright, Chief Executive der New Zealand Hydrogen Association und Andrew Bedford, Director Energy Transition bei KBR. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und im Nachgang auf dem YouTube-Kanal sowie der Website des World Energy Council veröffentlicht.

Das vollständige Programm finden Sie hier.
Eine Registrierung ist über folgenden Link möglich.
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Webinar: “Energy Transition in the Mediterranean Area: new geographies, new alliances”
16. Februar 2021, virtuell
  • Web Talk zur Energiewende im Mittelmeerraum
  • Teilnahme kostenlos

Das italienische Mitgliedskomitee des World Energy Council veranstaltet am 16. Februar zusammen mit dem Mediterranean Energy Observatory (Observatoire Mediterranéen de l'Energie, OME), dem WEC-Sekretariat und den Nationalkomitees der Mittelmeeranrainer einen Web Talk zur Energietransformation im Mittelmeerraum.

Aufgrund seiner geografischen Lage zwischen Europa und Afrika kann dem Mittelmeer eine Schlüsselrolle im Energiewendeprozess der gesamten Region zukommen. Die Analyse des Energy Trilemma für den Mittelmeerraum bietet eine Möglichkeit, die energiepolitischen Leistungen der verschiedenen Länder der Region anhand der drei Kriterien Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit zu vergleichen und miteinander in Bezug zu setzen. Die Ergebnisse des mediterranen Trilemmas veranschaulichen einige der gemeinsamen Themen und Probleme innerhalb dieser geografischen Region. Ziel des Web Talks ist eine Vertiefung des Energiewende-Dialogs zwischen den Mittelmeerländern und der Europäischen Union.

Das vorläufige Programm können Sie hier abrufen.
Die Registierung ist über folgendem Link möglich.

Termine
The Future for Hydrogen in the Asia Pacific
2. Februar 2021, virtuell

Quarterly Members' Call 01.2021
5. Februar 2021, virtuell

Energy Transition in the Mediterranean Area: new geographies, new alliances

16. Februar 2021, virtuell

Launch WEC Issues Monitor
März 2021, virtuell
Präsidialausschussitzung 01.2021
15. April 2021, tba

E-World
4. - 6. Mai 2021, Essen

Quarterly Members' Call 02.2021
7. Mai 2021, virtuell

World Energy Leaders' Summit
30.06.21 - 01.07.2021
Tallinn, Estland

Quarterly Members' Call 03.2021
3. September 2021, virtuell
Präsidiumssitzung 2021
25. Oktober 2021, Berlin

Energietag und Mitgliederversammlung 2021
26. Oktober 2021, Berlin/virtuell

Präsidialausschussitzung 02.2021
11. November 2021, tba

25th World Energy Congress
24.10.22 - 27.10.2022
St. Petersburg, Russland

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Weltenergierat - Deutschland e.V.
Gertraudenstraße 20
10178 Berlin
Deutschland


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www.weltenergierat.de
CEO: Dr. Carsten Rolle
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