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Sehr geehrte Damen und Herren,
der Krieg im Iran fügt den vielen bestehenden geopolitischen Unsicherheiten eine große weitere hinzu, denn er strahlt ab in die gesamte Golfregion. 55 Kilometer ist die Strasse von Hormus an der schmalsten Stelle nur breit (bezieht man die vorgelagerten Inseln ein, 38 km). Noch zur ersten Ölkrise 1973 bezog Deutschland fast die Hälfte seines Öls aus der Golfregion und damit über diesen Chokepoint.
Doch heute sind diese Mengen praktisch vernachlässigenswert. Der weit überwiegende Teil der Öltransporte über diesen Weg – rund 20 % der globalen Ölproduktion – gehen nach Asien; Europas Importe sind inzwischen breiter diversifiziert und damit resilienter gegenüber dieser Krise. Preislich bestehen aber natürlich Risiken für alle Marktteilnehmende, gerade wenn sich die Auseinandersetzungen länger hinziehen würden. Szenarioexpertise ist nun für Öl- wie für die LNG-Märkte gefragt.
Eine Übersicht zu den geopolitischen Risiken im Nahen Osten und den daraus resultierenden Auswirkungen auf Öl- und Gasmarktentwicklungen haben wir hier zusammengestellt.
Der World Energy Council veröffentlicht im März zwar keine neuen Szenarien, aber seine globale Befragung von Energieexpertinnen und -experten zu den prioritären Themen. Wenig überraschend auch hier an Nummer 1 weltweit: Das Thema Frieden und Stabilität.
Während global die Verunsicherung groß ist, werden auf nationaler Ebene im Wochentakt die großen energiepolitischen Reformakte bekannt, die die Ministerin im Herbst angekündigt hatte: Netzpaket, EEG, GMG, Kraftwerksstrategie u.v.m. 2026 verspricht demnach ein energiepolitisches heißes Jahr zu werden – das hoffentlich friedlicher enden wird als es begonnen hat.
Ihr Carsten Rolle Geschäftsführer, Weltenergierat – Deutschland
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Neues aus der Geschäftsstelle
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Veröffentlichung des Jahresberichts 2025
- Jährliche Publikation mit einer Übersicht über Aktivitäten und Projekte des Weltenergierat – Deutschland im Jahr 2025
- Zur Ansicht und zum Download auf der Weltenergierat-Webseite verfügbar
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Der Weltenergierat – Deutschland veröffentlicht jedes Jahr einen Jahresbericht mit einer Übersicht über die Höhepunkte des vorangegangenen Jahres. Das Jahr 2025 war mit der World Energy Week in Panama und der Veröffentlichung der Jahrespublikation „Energie für Deutschland” sowie einer Vielzahl an weiteren Aktivitäten wieder ein ganz besonderes. Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich die Highlights aus dem vergangenen Jahr anzusehen!
Der Jahresbericht steht als PDF-Datei auf unserer Webseite zur Verfügung.
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Rückblick: Members' Call I 2026
- Exklusives Format für Mitglieder
- Update aus der Geschäftsstelle und dem globalen Netzwerk
- Preview auf laufende und künftige Projekte
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Während des ersten Members' Call des Jahres warf die Weltenergierat-Geschäftsstelle u. a. einen Blick auf laufende und anstehende Aktivitäten im Jahr 2026. Ein Highlight wird der World Energy Congress sein, der vom 12. bis 15. Oktober 2026 in Riad, Saudi-Arabien stattfinden wird und an dem wir als deutsches Mitgliedskomitee im World Energy Council vertreten sein werden. Weitere Höhepunkte werden unsere Jahrestagung, der Energietag, am 09. Dezember 2026 sowie die Expert Talks on Energy Market Developments and Geopolitics im August sein.
Hintergrund: Zweimal im Jahr laden wir unsere Mitglieder zum virtuellen Members' Call ein. In einer knappen Stunde berichten wir über vergangene und künftige Veranstaltungen, aktuelle Projekte sowie Möglichkeiten der Beteiligung.
Der nächste Members' Call findet am 11. September 2026 statt. Unsere Mitglieder werden hierzu eine gesonderte Einladung erhalten.
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Weltenergierat als Impulsgeber
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Reminder: Start Up Energy Transition Festival 2026 17. März 2026, Berlin
- Internationaler Wettbewerb für innovative Start-ups
- Weltenergierat als unterstützender Partner
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Der in Zusammenarbeit mit der Deutschen Energie-Agentur (dena) durchgeführte Start Up Energy Transition (SET) Award ist ein internationaler Wettbewerb für Start-ups und junge Unternehmen weltweit, die innovative Lösungen entwickeln und agile Organisationen aufbauen, um die globale Energiewende zu beschleunigen. Die Preisverleihung findet im Rahmen des SET Tech Festivals am Dienstag, 17. März 2026 ab 19:00 Uhr im Colosseum in Berlin statt.
Mitglieder und Young Energy Professionals haben die Möglichkeit, über den Weltenergierat einen exklusiven Registrierungscode zur kostenlosen Teilnahme am SET Tech Festival zu erhalten. Bei Interesse an einer Teilnahme, melden Sie sich bitte direkt bei Anna Molchanova. Weitere Informationen gibt es hier.
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Save the Date: Ambassadors' Energy Talk 2026 16. April 2026, Berlin
- Veranstaltungsreihe von BDEW und Weltenergierat – Deutschland
- In Kooperation mit der australischen Botschaft
- Thema: Bridging Continents with Hydrogen: Opportunities, Strategies and Realities
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Der Weltenergierat – Deutschland, der BDEW – Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft und die Botschaft von Australien möchten Sie herzlich zur neuen Ausgabe der Ambassadors’ Energy Talks in Berlin zu Fragen der internationalen Wasserstoff- und Energiepolitik einladen. Dieses Jahr mit einem Fokus auf „Bridging Continents with Hydrogen: Opportunities, Strategies and Realities“.
Der Ambassadors’ Energy Talk bietet eine Plattform für offenen Austausch über Chancen und Herausforderungen der globalen Energiewende. Nach dem Fokus auf die Region Südamerika im vergangenen Jahr richtet sich die diesjährige Ausgabe auf Australien und beleuchtet insbesondere Import- und Exportperspektiven der Wasserstoffwirtschaft.
Wie in Deutschland, spielt Wasserstoff auch in Australien eine zentrale Rolle für die Energiewende und wird künftig einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes leisten. Er verbindet Produzierende und Verbrauchende, fördert innovative Technologien und nachhaltige Lieferketten und eröffnet vielfältige Chancen für strategische Partnerschaften und internationale Kooperationen.
Die Veranstaltung findet am 16. April 2026 von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr auf Einladung der Botschafterin von Australien, I. E. Frau Natasha Smith, in der Botschaft von Australien in Berlin statt. Bestätigte Zusagen gibt es zudem bereits von I. E. Frau Mitsuko Shino, Botschafterin von Japan, und S. E. Herr Sang Beom Lim, Botschafter der Republik Korea (Südkorea). Die Veranstaltungssprache ist Englisch.
Weitere Informationen zum Programm folgen in Kürze auf unserer Webseite.
Melden Sie sich bereits jetzt zur Veranstaltung an:
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Save the Date: Energietag und Mitgliederversammlung 2026 09. Dezember 2026, Berlin
- Jahreskonferenz des Weltenergierat – Deutschland
- Branchentreffen für internationale Energiefragen in Berlin
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Der Weltenergierat – Deutschland lädt Sie herzlich zu seinem ENERGIETAG 2026 ein, der am 09. Dezember 2026 traditionell in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) in Berlin stattfinden wird. Am selben Tag findet ebenfalls die jährliche Mitgliederversammlung statt, zu der wir noch gesondert einladen werden. Merken Sie sich den 09. Dezember 2026 in Berlin bereits heute vor.
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Aus dem globalen WEC-Netzwerk
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Thaddeus Anim-Somuah zum Chair Future Energy Leaders des WEC gewählt Januar 2026, London, Vereinigtes Königreich
- Wechsel im Amt nach drei Jahren
- Junge Stimme der Energiewirtschaft im globalen Netzwerk
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Die globale World Energy Council (WEC)-Gemeinschaft hat Thaddeus Anim-Somuah im Januar 2026 zum neuen Chair seiner Future Energy Leaders (FELs) gewählt. Die FELs sind das globale Nachwuchsnetzwerk des WEC, ähnlich dem Young Energy Professional (YEP)-Programm des Weltenergierat – Deutschland auf nationaler Ebene. Der Weltenergierat darf in regelmäßigen Abständen (in der Regel einmal jährlich) eine / einen deutschen Kandidat:in aus dem Kreis der YEPs für das globale Netzwerk nominieren. Aktuell vertreten zwei YEPs die deutsche Stimme im FEL-Programm.
Thaddeus Anim-Somuah ist derzeit Global Senior Manager of Sustainability bei Philips. Er folgt auf Cristina Morales, die das Amt zuvor drei Jahre innehatte. Weitere Informationen zum Future Energy Leaders-Programms finden Sie hier.
Die nächste Bewerbungsrunde für das nationale YEP-Programm wird im Herbst starten. Wir informieren Sie rechtzeitig darüber. Umfassende Informationen zum YEP-Netzwerk finden Sie auf unserer Website.
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Rückblick: European Leadership Exchange 05. Februar 2026, virtuell
- Exklusiver Einblick in die neuesten Ergebnisse des World Energy Issues Monitor
- Thema: Globale und europäische Prioritäten, Unsicherheiten und Handlungsfelder in der Energiewende
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Beim European Leadership Exchange präsentierte der World Energy Council (WEC) erste Erkenntnisse aus der „World Energy Issues Monitor 2026“-Umfrage, die Entscheidungsträger:innen weltweit jährlich zu Prioritäten und Unsicherheiten befragt. Zwei zentrale Ergebnisse dabei sind:
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- Frieden und Stabilität stehen an der Spitze der globalen und europäischen Energieunsicherheiten.
- Geopolitische Faktoren prägen weiterhin die Energiemärkte, während Fragen der Bezahlbarkeit im Kontext resilienter Energiesysteme zunehmend klarer werden.
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Sandra Winkler, Senior Director Insights, diskutierte die Ergebnisse gemeinsam mit Dr. Agustín Delgado Martín, Chair Europe, WEC, Dr. Kirsten Westphal, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, BDEW, Mehmet Erturk, Secretary General, WEC Türkei, und Guillaume Gillet, Vice-President, ENGIE, und beleuchtete die Implikationen für die Energiewende.
Die vollständige Issues Map für die Welt, Europa und Deutschland wird im März auf unserer Webseite veröffentlicht.
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Rückblick: WEC Baltic Sea Round Table und Conference 2026 11.-12. Februar 2026, Riga, Lettland
- Regionalevent von WEC-Mitgliedskomitees inklusive Parlamentsbesuch
- Hochrangige Jahreskonferenz des lettischen WEC-Komitees
- Empfang in der Britischen Botschaft Riga am Vorabend
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Unter dem Motto „Navigating Pathways for the Baltic Sea Region” lud der World Energy Council Lettland vom 10. bis zum 12. Februar in die lettische Hauptstadt ein. Zwölf World Energy Council (WEC)-Mitgliedskomitees sowie Teilnehmende aus über 20 Ländern weltweit folgten der Einladung.
Unter den hochrangigen Sprecher:innen waren u. a. die Energieminister Lettlands, Estlands und Litauens Kaspars Melnis, Andres Sutt und Žygimantas Vaičiūnas sowie die stellvertretende Energieministerin im U.S. Department of Energy, Catherine Jereza. Diese hob im Gespräch mit dem früheren globalen WEC-Chair Dr. Mike Howard die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit im Energiebereich hervor und betonte in diesem Kontext, dass die USA für Europa weiterhin ein Partner seien.
In der Sitzung „Financing the Energy Strategy and Delivery Pathways for Optimal Economic Impact” diskutierte Weltenergierat-Präsident und 50Hertz-CEO Stefan Kapferer mit Hala N. Ballouz, Gründerin von Electric Power Engineers, Alda Ozola, Vizepräsidentin des Rats der europäischen Energieregulierungsbehörden (CEER), Mihails Kozlovs, Mitglied des Europäischen Rechnungshofs, und Kim Strengman, Renewable Energy Portfolio Development Manager bei Ingka Investments (IKEA) u. a. Kosten und Bezahlbarkeit der Energiewende sowie Störungen der internationalen Lieferketten und den Umgang mit ihnen.
Bereits am Vorabend der Konferenz hatte die Britische Botschafterin in Lettland, Kathy Leach, die WEC-Mitgliedskomitees sowie hochrangige Sprecher:innen zu einem Austausch und Empfang in die Britische Botschaft in Riga eingeladen. Ein Dinner am 11. Februar schloss die Jahreskonferenz des WEC Lettland feierlich ab und bot gleichzeitig Gelegenheit für viel länder- und regionenübergreifenden Austausch am Rande der Veranstaltung.
Beim traditionellen Baltic Sea Round Table am 12. Februar präsentierten WEC-Mitgliedskomitees aus dem Ostseeraum sowie weitere Teilnehmende aus Europa im Rahmen einer „Tour de Table“ aktuelle politische und energiewirtschaftliche Entwicklungen in ihren jeweiligen Ländern und der Region. Dabei ging es neben Initiativen wie dem Baltic Sea Hydrogen Collector (einem Offshore-Wasserstoffpipeline-Projekt durch die Ostsee) um Themen wie die Sicherheit kritischer Infrastrukturen, die Rekalibrierung des Energietrilemmas weg von Nachhaltigkeit hin zu Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit sowie die Frage, wie Europa seine Energieresilienz erhöhen könne. Im Anschluss daran hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, mit Abgeordneten des Lettischen Parlaments zu aktuellen Energiethemen ins Gespräch zu kommen sowie, daran anschließend, das Rigaer Schloss (den Sitz des lettischen Präsidenten) bei einer exklusiven Führung kennenzulernen.
Deutschland war neben Weltenergierat-Geschäftsführer Dr. Carsten Rolle und Geschäftsstellenleiterin Maira Kusch mit einer Delegation aus deutschen Weltenergieratsmitgliedern bei der Konferenz und dem Round Table vertreten.
Bei Interesse an einer Teilnahme am nächsten Baltic Sea Round Table-Format wenden Sie sich gern an Maira Kusch.
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Rückblick: Maira Kusch als Keynote-Sprecherin bei deutsch-saudischem Energieevent 15. Februar 2026, Riad, Saudi-Arabien
- Regionalevent in der Deutschen Botschaft Riad
- Deutsch-Saudische Energiepartnerschaft im Fokus
- Kooperationspartner: Regionalprogramm der Konrad-Adenauer-Stiftung in den Golfstaaten und die Delegation der Deutschen Wirtschaft für Saudi-Arabien, Bahrain und Jemen
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Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung nahm Weltenergierat-Geschäftsstellenleiterin Maira Kusch am 15. Februar an der Regionalkonferenz “Energy Policies and Transitions in Flux. Perspectives from Germany and Saudi-Arabia” in der Deutschen Botschaft in Riad, Saudi-Arabien teil.
Nach einer Begrüßung durch u. a. S.E. Michael Kindsgrab, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Saudi-Arabien, skizzierte Maira Kusch in ihrem Impulsvortrag aktuelle energiepolitische Prioritäten der deutschen Bundesregierung und leitete daraus Herausforderungen sowie Chancen für die saudisch-deutsche Energiepartnerschaft ab. Für Deutschland ist Saudi-Arabien nicht nur ein wichtiger Wirtschaftspartner in der Golfregion, sondern auch ein strategischer Gesprächspartner. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern entwickeln sich derzeit weiter – von einem Dialog, der sich in der Vergangenheit hauptsächlich auf konventionelle Energiemärkte konzentrierte, hin zu einer Partnerschaft zu Themen wie Wasserstoff, erneuerbare Energien, Carbon Capture and Storage (CCS) und industrieller Transformation.
Der Weltenergierat – Deutschland legt in diesem Jahr einen besonderen regionalen Fokus auf Saudi-Arabien, weil der World Energy Council vom 12. bis 15. Oktober 2026 seinen World Energy Congress in Riad ausrichten wird. Wir werden die aktuelle Lage in der Region daher genau beobachten und Sie über aktuelle Entwicklungen den Kongress betreffend, einschließlich Registrierungsmöglichkeiten und des Programms, informieren.
Weitere Informationen zum World Energy Congress finden Sie hier.
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Neues von den Young Energy Professionals (YEPs)
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Rückblick: Young Energy Podcast live auf der E-world 12. Februar 2026, Essen
- Live-Aufnahme des Young Energy Podcast in der Media Lounge der E-world
- Thema: Energiewende unter Höchstspannung – Flexibilität, Digitalisierung und Stabilität im Übertragungsnetz
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Die Young Energy Professionals (YEPs) waren auch in diesem Jahr wieder auf der E-world in Essen vertreten – um zu netzwerken, zu diskutieren und um eine neue Folge des Young Energy Podcasts aufzunehmen.
Im Fokus des Podcasts stand diesmal ein Thema, das aktuell kaum präsenter sein könnte: “Energiewende unter Höchstspannung – Flexibilität, Digitalisierung und Stabilität im Übertragungsnetz”
Die YEP-Mitglieder Daria Ekimova und Milan Niehaus haben zusammen mit Dr. Hendrik Neumann, CTO der Amprion GmbH, über die Zukunft der Stromnetze und aktuelle Herausforderungen wie Flexibilität, Digitalisierung und Stabilität im Übertragungsnetz gesprochen.
Die Podcastfolge wird in Kürze auf dem Spotify-Kanal veröffentlicht.
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Start der neuen YEP-Mentoring-Runde
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- Auftakt des halbjährlichen Mentoring-Programms der YEPs mit Mentees des CIFE-Masterstudiengangs “Global Energy Transition and Governance”
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Im Januar dieses Jahres ist erneut das YEP-Mentoring-Programm gestartet. Das Mentoring findet in Kooperation mit dem Masterstudiengang „Global Energy Transition and Governance“ des Centre international de formation européene (CIFE) statt. 15 Mentor:innen der Young Energy Professionals begleiten die Studierenden über sechs Monate hinweg bis zum Abschluss ihres Masterstudiums im Juni 2026. Die Themen des Austauschs und der Unterstützung sind dabei sehr individuell und reichen von allgemeinem Austausch über die Energiebranche bis hin zur Unterstützung bei Masterarbeiten und Bewerbungen. Die Kooperation mit dem CIFE ist seit Jahren fester Bestandteil des YEP-Engagements und wird gemeinsam mit der Verantwortlichen des CIFE koordiniert, evaluiert und weiterentwickelt.
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3 Fragen an: Anne-Laure de Chammard, Vorstandsmitglied Siemens Energy AG
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Wir wollen unserem Netzwerk „ein Gesicht geben"! In dieser Rubrik porträtieren wir jeden Monat eine Persönlichkeit aus den Reihen unserer Mitglieder, Partner und dem WEC-Netzwerk:
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Anne-Laure de Chammard ist Vorstandsmitglied von Siemens Energy und leitet als Executive Vice President den globalen Geschäftsbereich Transformation of Industries. Zuvor war sie international als CEO von ENGIE Energy Solutions tätig. Weitere berufliche Stationen umfassen Führungspositionen bei Bureau Veritas Construction sowie strategische Rollen im französischen Ministerium für Energie und Umwelt und bei der Boston Consulting Group in den USA. Sie besitzt Masterabschlüsse der École Polytechnique, der École Nationale des Ponts et Chaussées und der Harvard University. Mit Erfahrung im öffentlichen wie privaten Sektor in Europa und den USA verfügt sie über umfassende Expertise in Energie, Infrastruktur, Industrie und Technologie. Zudem ist sie Mitglied im Verwaltungsrat der Renault Gruppe.
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Anne-Laure de Chammard leitet ein Portfolio, das grünen Wasserstoff, im Industriebetrieb unverzichtbare rotierende Anlagen wie Kompressoren und Turbinen sowie integrierte elektrische, automatisierte und digitale Lösungen umfasst, die die industrielle Energiewende ermöglichen.
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Frei nach dem WEC-„Issues Monitor“: Was hält Sie als Entscheiderin der Energiewirtschaft aktuell nachts wach? Mich beschäftigen derzeit vor allem die wachsenden Risiken rund um Versorgungssicherheit und Systemstabilität. Der Ausbau von erneuerbaren Energien, steuerbaren Kraftwerken, Netzen, Wasserstoff- und Speicherkapazitäten ist essenziell, und dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, die langfristige Investitionen ermöglichen. Hinzu kommen geopolitische Abhängigkeiten, die uns als europäische Industrie verwundbarer machen. Die Frage ist, ob wir es schaffen, Tempo und Pragmatismus in Einklang zu bringen, um wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Klimaziele gleichzeitig abzusichern.
Welche Innovation im Energie- und Klimabereich wünschen Sie sich für die Zukunft? Ich wünsche mir vor allem Innovationen, die helfen, bestehende Technologien schneller einsetzen und skalieren zu können. Viele Lösungen für die Dekarbonisierung sind bereits verfügbar, jedoch noch zu teuer und nicht im industriellen Maßstab erprobt. Technologische Fortschritte bei Elektrolyseuren und CO2-Abscheidung können hier viel bewegen. Ebenso braucht es digitale Tools, die das Energiesystem transparenter, flexibler und verlässlicher machen. Eine Innovation, auf die ich besonders hoffe, ist eine kosteneffiziente, skalierbare Speichertechnologie, die saisonale Flexibilität ermöglicht, wie beispielsweise Druckluftspeicher (CAES), um die Integration erneuerbarer Energien zu erleichtern.
3. Welchen Mehrwert ziehen Sie persönlich aus Ihrer Mitgliedschaft im Weltenergierat? Der Weltenergierat bietet für mich einen einzigartigen Zugang zu internationalen Perspektiven auf die Energiewende. Besonders schätze ich den offenen Austausch mit Entscheider:innen und Expert:innen aus Politik, Wissenschaft und Industrie. Der Blick über nationale Grenzen hinweg hilft, Trends frühzeitig zu erkennen und technologische Entwicklungen realistisch einzuordnen. Für meine Arbeit ist es wertvoll zu verstehen, wie andere Regionen Infrastruktur, Versorgungssicherheit und Dekarbonisierung miteinander in Einklang bringen. Der Weltenergierat schafft dafür einen fundierten, praxisnahen Rahmen, der mir hilft, komplexe Zusammenhänge besser zu bewerten und strategische Entscheidungen abzusichern.
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Grafik des Monats: Erdgasaufkommen und -absatz in Deutschland 2024
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Deutschland verfügt nur über geringe eigene Erdgasvorkommen und deckt rund 95 % seines Bedarfs über Importe. Die wichtigsten Lieferanten sind Norwegen (48 %) und die Niederlande (knapp 5 %). Rund 69 Mrd. kWh verflüssigtes Erdgas (LNG) wurden 2024 über die schwimmenden Terminals (FSRU) an deutschen Küsten eingespeist, davon 92 % aus den USA. Weitere 39 % der Importe kamen über LNG-Terminals in den Niederlanden und Belgien ins europäische Pipeline-Netz. Aufgrund der engen Verflechtung der europäischen Pipelines lassen sich manche Mengen nicht eindeutig einem Herkunftsland zuordnen.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unserer Jahrespublikation „Energie für Deutschland 2025“ im Kapitel 4 Energie in Deutschland – 4.1 Zahlen und Fakten
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SET Tech Festival 2026 17. März 2026, Berlin
YEP-Strategietreffen 2026 20.-21. März 2026, Berlin
Ambassadors' Energy Talk 16. April 2026, Berlin
Colombian German Hydrogen Partnership: Delegation to Germany 04.-08. Mai 2026, Berlin und Hamburg
I. Präsidialausschusssitzung 2026 07. Mai 2026, Berlin
II. Members' Call 2026 11. September 2026, virtuell
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27. World Energy Congress 12.-15. Oktober 2026, Riad, Saudi-Arabien
II. Präsidialausschusssitzung 2026 04. November 2026, Berlin
Präsidiumssitzung 2026 08. Dezember 2026, Berlin
Energietag 2026 09. Dezember 2026, Berlin
Mitgliederversammlung 2026 09. Dezember 2026, Berlin
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Ihre Organisation ist noch kein Mitglied im Weltenergierat – Deutschland? Treten Sie jetzt bei und gestalten Sie mit uns die Energiezukunft in einem internationalen Netzwerk! Unsere Büroleiterin Maira Kusch freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Sie möchten unsere Arbeit darüber hinaus unterstützen? Auch Spenden sind herzlich willkommen.
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Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.
Weltenergierat - Deutschland e.V. Gertraudenstraße 20 10178 Berlin Deutschland
info@weltenergierat.de www.weltenergierat.de CEO: Dr. Carsten Rolle Tax ID: DE316153723
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