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Sehr geehrte Damen und Herren,
wie geht es eigentlich weiter beim Thema „Wasserstoff“ (H2)? Neben den vielen aktuellen Reformvorhaben beim Strommarktdesign, der Synchronisierung von Netzausbau und Erneuerbarenzubau sowie der Stärkung der Resilienz ist es um das Thema H2 etwas ruhiger geworden. Dabei gibt es berechtigten Anlass zur Hoffnung, dass die engen europäischen Kriterien für grünen Wasserstoff zum Sommer (endlich) befristet gelockert werden, die Produktionskosten für grünen Wasserstoff damit spürbar sinken. Das bleibt zentral, solange globale Abkommen für einen Einstieg in CO2-arme Moleküle auf sich warten lassen. Und diesen Eindruck habe ich beispielsweise von den Diskussionen der IMO (International Maritime Organisation) zuletzt aus London mitgenommen – einige große Staaten blockieren hier weiterhin energisch.
Da ist es dann ermutigend, zumindest im Kleinen Projekte kennenzulernen und zu unterstützen, wie Anfang Mai eine kolumbianische Delegation von Preisträgern ausgesuchter Wasserstoffprojekte im Rahmen unseres CatalHyst-Projektes, die wir in Kontakt mit deutschen Unternehmern bringen durften. Denn gleichwohl sich manches langsamer entwickelt als zunächst erhofft, gibt es unterstützenswerte Fortschritte, über die wir auch gern sprechen wollen.
Mit sommerlichen Grüßen Ihr Carsten Rolle Geschäftsführer, Weltenergierat – Deutschland
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Neues aus der Geschäftsstelle
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Rückblick: Erste Präsidialauschusssitzung 2026 7. Mai 2026, Berlin
- Erste Gremiensitzung des Jahres
- Gastgeber: Siemens Energy
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Bei der ersten Präsidialausschusssitzung des Jahres hat die Weltenergierat-Geschäftsstelle die Ergebnisse ihrer aktuellen Arbeit vorgestellt, künftige Aktivitäten diskutiert und die Gelegenheit genutzt, mit den Mitgliedern des Gremiums zu verschiedenen Themen ins Gespräch zu kommen. Im Fokus standen dabei u. a. die vielfältigen Aktivitäten im Jahr 2026 wie der Energietag am 09. Dezember 2026, und die Veröffentlichung unserer Jahrespublikation „Energie für Deutschland 2026“, am 08. September 2026, sowie zahlreiche neue Projekte, die sich aktuell in Planung befinden.
Wir bedanken uns herzlich bei Samuel Alt und Siemens Energy für die Ausrichtung der Sitzung und die exklusive Werksführung im Anschluss.
Die nächste Präsidialausschusssitzung findet am 4. November 2026 in Berlin statt. Eine Einladung geht den Gremienmitgliedern gesondert zu.
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Weltenergierat als Impulsgeber
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Einladung: Webinar The Global Energy Landscape – Trends and Market Realities 24. Juni 2026, virtuell
- Überblick über die zentralen Trends im globalen Energiesystem
- Exklusive Preview auf das Kaptiel „Energie in der Welt: Zahlen und Fakten” unserer Jahrespublikation „Energie für Deutschland 2026”
- In Kooperation mit Enerdata
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Der Weltenergierat – Deutschland lädt Sie herzlich dazu ein, an dem Webinar „The Global Energy Landscape – Trends and Market Realities” am 24. Juni 2026, 11:00 bis 12:30 Uhr teilzunehmen.
Die globale Energiewelt befindet sich weiterhin in einem Spannungsfeld aus strukturellem Wandel, geopolitischen Verschiebungen und anhaltenden Unsicherheiten: Der Ausbau erneuerbarer Energien schreitet dynamisch voran, während fossile Energieträger weiterhin eine dominante Rolle im Energiemix spielen. Gleichzeitig verändern die fortschreitende Elektrifizierung, neue Nachfrageimpulse, etwa durch Digitalisierung, Datenzentren und Elektromobilität, sowie unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungen in Industrie- und Schwellenländern die Rahmenbedingungen der internationalen Energiemärkte und beeinflussen sowohl den Energieverbrauch als auch die Emissionsentwicklung.
Im Rahmen des Webinars geben Géraldine Duffour, Senior Market Research Analyst bei Enerdata, sowie Quentin Bchini, Head of Research Department bei Enerdata, einen Überblick über zentrale Emtwicklungen im Energiemarkt der G20-Staaten im Jahr 2025. Welche Entwicklungen prägten zuletzt die internationalen Strom-, Öl- und Gasmärkte? Wie veränderten sich Energieverbrauch und Energiemix in den großen Volkswirtschaften? Welche Rolle spielt der beschleunigte Ausbau erneuerbarer Energien – und wie wirkt sich dies auf die CO2-Bilanz aus? Welche Trends dürften sich in den kommenden Jahren fortsetzen und welche Implikationen ergeben sich daraus für die wirtschaftliche Entwicklung?
Die Ergebnisse werden von Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge, Professor für Volkswirtschaftslehre, Energie und Nachhaltigkeit sowie Direktor des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI), kommentiert und eingeordnet. Prof. Dr. Bettzüge forscht insbesondere zu grundlegenden institutionellen und ökonomischen Fragestellungen der Energiepolitik und Energiewirtschaft und ist seit 2020 Mitglied des Expertenrats für Klimafragen gemäß Bundes-Klimaschutzgesetz.
Moderiert wird das Webinar von Weltenergierat-Geschäftsführer Dr. Carsten Rolle.
Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist keine Anmeldung notwendig. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite.
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Rückblick: Besuch kolumbianischer Wasserstoff-Delegation 04.-08. Mai 2026, Berlin und Hamburg
- Vertreter:innen kolumbianischer Wasserstoffprojekte zu Besuch in Berlin und Hamburg
- Projekt in Kooperation mit BDI und ANDI-Naturgas
- Im Fokus: Wasserstoff-Entwicklungen in Deutschland und Import-Strategien
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Vom 04. bis 08. Mai besuchte eine Delegation kolumbianischer Wasserstoffvertreter:innen Berlin und Hamburg. Im Rahmen des CatalHyst-Projekts, das vom Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) gemeinsam mit ANDI-Naturgas, der Wasserstoffkammer des kolumbianischen Unternehmerverbands ANDI, umgesetzt wird. Fünf Vertreter:innen ausgewählter Wasserstoffprojekte aus Kolumbien nahmen an der Reise teil. Als unterstützender Partner des Projekts übernahm der Weltenergierat – Deutschland die Planung- und Durchführung der Delegation.
Ziel der Reise war es, Einblicke in die deutsche Wasserstofflandschaft zu ermöglichen und den internationalen Dialog entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette zu stärken. Die Gespräche mit Akteuren aus Industrie, Politik, Wissenschaft und Technologie in Berlin und Hamburg verdeutlichten dabei zentrale Entwicklungen der aktuellen Wasserstoff-Situation:
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- Langfristige politische und regulatorische Verlässlichkeit ist Voraussetzung für Investitionen in internationale Wasserstoffprojekte.
- Nachfrageinstrumente und Finanzierungsmodelle bleiben entscheidend, um Projekte von der Konzeptions- in die Umsetzungsphase zu überführen.
- Internationale Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette gewinnt weiter an Bedeutung – von Erzeugung über Infrastruktur bis zur industriellen Nutzung.
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Ein herzlicher Dank gilt allen Partnern und Mitgliedern für die spannenden Gespräche und interessanten Einblicke während der Woche.
Impressionen sowie weitere Details zum Projekt und zum Besuch gibt es auf unserer Webseite.
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Rückblick: Carsten Rolle bei Panel der Berliner Energietage 2026 04. Mai 2026, Berlin
- DGAP-Event im Rahmen der Berliner Energietage 2026
- Thema: Energiesicherheit in Zeiten der Großmachtrivalität
- Über 150 Teilnehmende
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Weltenergierat-Geschäftsführer Dr. Carsten Rolle sprach am 4. Mai bei den Berliner Energietagen auf dem Panel der Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) „Energiesicherheit in Zeiten der Großmachtrivalität“ über die zunehmenden Herausforderungen für Deutschlands Energieversorgung. Im Fokus standen die Verwundbarkeit des Energiesystems entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie die Rolle der Energiewende für mehr Versorgungssicherheit. Auch der Ausbau robuster Infrastrukturen, Speicherlösungen und diversifizierter Lieferbeziehungen wurde als zentral für die Resilienz des Energiesystems hervorgehoben. Zudem wurde deutlich, dass der Schutz Kritischer Infrastrukturen angesichts neuer Risiken nur in enger Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft gelingen kann.
Bei der Veranstaltung mit etwa 150 Teilnehmenden sprachen außerdem Dr. Christian Hübner, Leiter Abteilung Globale Ressourcen und Nachhaltigkeit, Konrad-Adenauer-Stiftung; Gerhard Schlaudraff, Beauftragter für Klima- und Energieaußenpolitik, Auswärtiges Amt, Dr. Philipp Steinberg, Strategie- und Kommunikationsberater, pms eel Consulting, und Dr. Kira Vinke, Leiterin des Zentrums für Klima und Außenpolitik, DGAP. Moderiert wurde das Panel von Mattis Körber, Co-Chair, Junge DGAP.“
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Aus dem globalen WEC-Netzwerk
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Neue COO des World Energy Council gestartet Mai 2026, London
- Jo Bootle löst Tania Baumann ab
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Jo Bootle ist Anfang Mai 2026 als neue Chief Operations Officer (COO) des World Energy Council (WEC) gestartet. Sie folgt damit auf Tania Baumann, die nach 10 Jahren als COO des WEC als Deputy Secretary General – Corporate ins The Commonwealth Secretariat in London wechselt.
Jo Bootle bringt mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in leitenden Positionen im operativen und organisatorischen Management bei gemeinnützigen Organisationen mit. Zuletzt war sie COO bei der Ellen MacArthur Foundation, wo sie für Personalwesen und Unternehmenskultur, Strategie, Betrieb, Finanzen und Risiko sowie die organisatorische Infrastruktur verantwortlich war.
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World Energy Council begrüßt neue Future Energy Leaders im Netzwerk April 2026, London
- 59 neue FELs in das globale Netzwerk aufgenommen
- Weltenergierat mit zwei FELs vertreten
- Zwei neue Congress FELs aus Deutschland
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Der World Energy Council (WEC) hat im April 2026 59 Future Energy Leaders (FELs) neu in seinem globalen Netzwerk begrüßt, die aus allen Teilen der Welt stammen und die nächsten drei Jahren das globale Nachwuchsprogramm des WEC durchlaufen werden. Der Weltenergierat – Deutschland ist mit zwei FELs aus dem Kreis der Young Energy Professionals – Germany bereits im Netzwerk vertreten.
Zudem freut es uns, dass mit Lisa Behm und Josefine Zurheide zwei weitere Young Energy Professionals als offizielle „Congress FELs“ ins FEL-Netzwerk berufen wurden. Die beiden werden am nächsten World Energy Congress vom 26. bis 29. April 2027 in Riad, Saudi-Arabien dabei sind und in diesem Kontext an einer Vielzahl von Aktivitäten teilnehmen.
Regelmäßige Updates zum World Energy Congress 2027 in Riad werden in den kommenden Wochen und Monaten auf unserer Webseite folgen.
Weitere Informationen zum Future Energy Leaders-Programm des WEC gibt es hier.
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Rückblick: Regional Leadership Exchanges April und Mai 2026, virtuell
- Neue Webinar-Serie des World Energy Council
- Regionale Leadership-Dialoge in Afrika, Asien, Europa, Lateinamerika und dem Nahen & Mittleren Osten
- Aktuelle Herausforderungen und Strategien für Führungskräfte im Fokus
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Energiesysteme weltweit geraten durch geopolitische Konflikte, Lieferkettenengpässe und strukturelle Dependenzen, wie Abhängigkeiten von Energie- und Rohstoffimporten, zunehmend unter Druck. Führungskräfte sehen sich dadurch mit einer komplexen Realität konfrontiert, in der Energiesicherheit, Bezahlbarkeit und Nachhaltigkeit gleichzeitig und in Echtzeit bewältigt werden müssen (das so genannte Energy Trilemma). Im Rahmen einer neuen Webinar-Reihe diskutierten Expert:innen und Entscheidungsträger:innen aus dem globalen World Energy Council-Netzwerk im April und Mai 2026, welchen Herausforderungen sich Führungskräfte in den verschiedenen Regionen der Welt aktuell ausgesetzt sind und wie sie mit den Zielkonflikten des Energietrilemmas in der Praxis umgehen.
Im Laufe des „Europe Regional Leadership Exchange“ erörterten die Teilnehmenden etwa, wie Kompromisse zwischen Sicherheit, Erschwinglichkeit und Nachhaltigkeit zunehmend konkrete Entscheidungen im Energiesektor prägen – von pragmatischen Übergangslösungen auf dem Weg zu einem dekarbonisierten Energiesystem in Polen über Flexibilitätslösungen in Finnland und Rumänien bis hin zu Elektrifizierungsstrategien in Frankreich. Ein gemeinsames Thema war, dass sich die zentrale Herausforderung vom Technologieeinsatz zunehmend hin zu Systemintegration, Flexibilität und Koordination verlagert. Es gelte, die Energiewende mit der Bereitschaft des Systems, den Wandel zu bewältigen und mit Schwankungen umzugehen, in Einklang zu bringen. Auch sei es wichtig, die Energiewende sicher und wirtschaftlich zu gestalten, ohne die gesellschaftliche Unterstützung zu verlieren.
Die Ergebnisse der Regional Leadership Exchanges fließen in die neue Ausgabe des World Energy Trilemma Reports ein, der in der zweiten Jahreshälfte 2026 erscheinen wird. Nähere Informationen zum World Energy Trilemma Framework finden Sie hier.
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Neues von den Young Energy Professionals (YEPs)
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YEPs bei den Berliner Energietagen 2026 05. Mai 2026, Berlin
- Networking-Event in Berlin
- Thema: Junge Stimmen in Klimaschutz & Energiewende
- Austausch zu Karrierewegen und aktuellen Entwicklungen
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Die Young Energy Professionals (YEPs) gestalteten im Rahmen der diesjährigen Berliner Energietage ein Networking-Event zum Thema „Junge Stimmen in Klimaschutz & Energiewende“. Im Mittelpunkt standen der Austausch zu Rollenbildern, Herausforderungen und Chancen für die junge Generation in der Energie- und Klimapolitik. Diskutiert wurden unter anderem Fragen zur eigenen Rolle in der Energiewende, zu Karrierewegen sowie zu aktuellen Entwicklungen wie künstlicher Intelligenz. Das Event bot Raum für fachlichen Austausch, Vernetzung und neue Perspektiven in offener und interdisziplinärer Atmosphäre.
Vielen Dank an die YEPs Marlen Sunnyi Bohne und Daniel Böhmer für die Organisation und Moderation der Veranstaltung.
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Neue Folge des Young Energy Podcast 28. Mai 2026, virtuell
- Thema: Energiewende im Dialog – Wie wir gemeinsam Transformation voranbringen
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In dieser neuen Folge des Young Energy Podcasts spricht Young Energy Professional und Podcast-Host Marlen Sunnyi Bohne mit Dr. Sandra Meyer-Ghosh vom Competence Center for Energy Transition (CC4E) der HAW Hamburg darüber, warum die Energiewende nicht nur technisch, sondern vor allem gesellschaftlich gelingen muss. Im Fokus steht der Wasserstoffhochlauf in Norddeutschland, welcher im Rahmen des Großprojekts Norddeutsches Reallabor erprobt wird und die damit verbundene Frage, wie Stakeholder-Dialoge, Kommunikation und neue Beteiligungsformate den Wandel voranbringen können.
Ein besonderer Blick gilt außerdem der öffentlichen Wahrnehmung von Wasserstoff und der Frage, wie sozialwissenschaftliche Forschung die Energiewende konkret unterstützen kann.
Jetzt reinhören. Hier geht es zur neuen Folge.
Der Young Energy Podcast ist ein ehrenamtlicher Podcast der Young Energy Professionals. Sie haben Interesse daran, selbst Gast unseres Podcasts zu sein? Dann schreiben Sie gerne eine E-Mail an: podcast@weltenergierat.de
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Wir wollen unserem Netzwerk „ein Gesicht geben"! In dieser Rubrik porträtieren wir jeden Monat eine Persönlichkeit aus den Reihen unserer Mitglieder, Partner und dem WEC-Netzwerk:
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Taro Misaka is leading the company’s energy transition activities across Europe at Mitsubishi Heavy Industries (MHI) and has more than 25 years of experience in the heavy machinery, power, energy, and infrastructure sectors, including more than 15 years in renewable energy and 10 years in corporate strategy and business development. Taro Misaka has worked with customers, partners, and public sector stakeholders to deliver scalable decarbonization solutions.
Since it was founded in 1884, MHI has a history of more than 140 years. MHI is doing business globally and has products and technologies related to infrastructure in a wide range of fields from deep sea to space.
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1. Referring to the main question of the World Energy Council’s "Issues Monitor": What keeps you awake at night as a decision-maker in the energy sector? Uncertainty is what keeps me awake at night. Energy security concerns are intensifying, prices remain volatile, and global tensions can disrupt supply with little warning. At the same time, the energy transition and associated industrial transformation remain largely policy-driven. Ever-changing and increasingly restrictive regulatory regimes – often shaped by legitimate geopolitical and economic pressures – make long-term planning and investment more difficult by reducing the stability and predictability early movers need to sustain their commitments. Taken together, these dynamics complicate efforts to deliver affordable, reliable and efficient system changes while keeping long-term objectives on track.
2. Which innovations in the energy and climate sector would you like to see in the future? From an energy and climate security perspective, establishing complex and integrated value chains for hydrogen, ammonia and CO2 is increasingly critical, particularly as these chains have so far been inexistent, fragmented or geographically limited. Regardless of the specific technology, a core challenge lies in effectively linking production or capture with transportation, storage and end use. Strong coordination and alignment across the entire value chain, involving industry, policymakers and civil society, will be the most decisive innovation factor. Once these value chains are established, economies of scale and cost reductions are expected to follow. As MHI, we are contributing to bringing these value chains to life by leveraging our technological expertise and global perspective.
3. What added value do you personally gain from your connection to the World Energy Council? The World Energy Council – Germany provides significant added value for MHI by offering insights into policy developments, regulatory trends and system-level challenges shaping the energy transition. This strategic perspective helps us better anticipate change and align our business priorities accordingly. In addition, the WEC’s strong, cross-sectoral network enables meaningful dialogue across the entire energy value chain, creating opportunities to exchange views with policymakers, industry peers and other stakeholders, and to identify potential areas for collaboration and joint business development in promising markets.
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Grafik des Monats: Global Map – World Energy Issues Monitor 2026
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Geopolitik entwickelt sich zunehmend zum prägenden Risikofaktor für Energiesysteme weltweit. „Frieden und Stabilität“ zählen zu den zentralen Unsicherheiten – bereits vor den jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten und in den Golfstaaten. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen beeinflussen Investitionsentscheidungen und führen zu einem dauerhaft erhöhten Belastungsniveau. Gleichzeitig bestimmen weniger politische Zielsetzungen als vielmehr reale Systemkapazitäten das Tempo der Transformation. Insbesondere Engpässe bei Netzinfrastruktur, Genehmigungsverfahren, Lieferketten und Fachkräften rücken in den Fokus.
Parallel dazu steigt die Stromnachfrage deutlich an, ohne sich auf einzelne Treiber wie Künstliche Intelligenz reduzieren zu lassen. Industrialisierung, Elektrifizierung, Mobilität, Digitalisierung und Urbanisierung wirken zusammen und verstärken den Bedarf. Zugleich zeigt sich die zunehmende Belastung der Systeme in Form von Netzengpässen, Abregelungen, negativen Strompreisen und begrenzten Interkonnektoren. Darüber hinaus gewinnt die Frage gesellschaftlicher Akzeptanz an Bedeutung: Steigende Kosten, Verteilungswirkungen und geopolitische Narrative beeinflussen zunehmend, unter welchen Bedingungen energiepolitische Maßnahmen und Infrastrukturprojekte umgesetzt werden können.
Den ausführlichen Auswertung der globalen Highlights finden Sie unter folgendem Link. Die Ergebnisse für Deutschland und Europa sind ebenfalls auf unserer Webseite verfügbar.
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WEC Central and Eastern Europe Regional Energy Forum – FOREN 2026 14.-17. Juni 2026, Neptun, Rumänien
Webinar „The Global Energy Landscape – Trends and Market Realities” 24. Juni 2026, virtuell
Expert Talks on Energy Market Developments and Geopolitics 2026 27.-28. August 2026, Berlin
Launch „Energie für Deutschland 2026” 08. September 2026, virtuell
II. Members' Call 2026 11. September 2026, virtuell
Deutsch-Französischer Industrie-Dialog 2026 17.-18. September 2026, Paris
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II. Präsidialausschusssitzung 2026 04. November 2026, Berlin
Green Fuels Import Conference 2026 05. November 2026, Berlin
Präsidiumssitzung 2026 08. Dezember 2026, Berlin
Energietag 2026 09. Dezember 2026, Berlin
Mitgliederversammlung 2026 09. Dezember 2026, Berlin
27. World Energy Congress 26.-29. April 2027, Riad, Saudi-Arabien
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Ihre Organisation ist noch kein Mitglied im Weltenergierat – Deutschland? Treten Sie jetzt bei und gestalten Sie mit uns die Energiezukunft in einem internationalen Netzwerk! Unsere Büroleiterin Maira Kusch freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Sie möchten unsere Arbeit darüber hinaus unterstützen? Auch Spenden sind herzlich willkommen.
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Weltenergierat - Deutschland e.V. Gertraudenstraße 20 10178 Berlin Deutschland
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