|
Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
|
Sehr geehrte Damen und Herren,
dieses Jahr haben wir es geschafft: Gemeinsam mit unserem Mitglied Enerdata waren wir die ersten, die die neuen globale Energiezahlen 2025 für die G20-Staaten präsentieren und gemeinsam mit Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge diskutieren konnten. Weltweit gibt es Zuwächse bei allen Energieträgern, d.h., weiter eher Addition als Substitution von Energien. Auffallend das Comeback der Kohle in den USA (+14 %) einerseits und das Rekordtempo beim Erneuerbarenausbau (+692 GW Zubau weltweit) andererseits – fast 80 % des globalen Windenergieausbaus fand 2025 davon in China statt. Dennoch verbleibt der Anteil fossiler Energien bei gut 80 % weltweit. Es sind solche gleichzeitigen, parallelen Entwicklungen, die die Energiewelt 2025 charakterisieren. Alle weiteren Ergebnisse unserer neuen „Energie für Deutschland”-Publikation präsentieren wir am 8. September.
Und sonst? Noch bevor die Sommerferien beginnen, starten wir mit unserem neuen spannenden Studienprojekt zur Resilienz im Energiesystem. Getreu dem legendären Zitat von Oliver Kahn: „Weiter, immer weiter.“
Ich wünsche Ihnen schon bald einen sonnigen und erholsamen Sommer!
Ihr Carsten Rolle Geschäftsführer, Weltenergierat – Deutschland
|
|
|
Weltenergierat als Impulsgeber
|
|
|
|
Rückblick: Webinar “The Global Energy Landscape – Trends and Market Realities” 24. Juni 2026, virtuell
- Überblick über die zentralen Trends im globalen Energiesystem
- Exklusive Preview auf das Kapitel „Energie in der Welt: Zahlen und Fakten” unserer Jahrespublikation „Energie für Deutschland 2026”
- Veröffentlicht in Kooperation mit Enerdata
|
|
Am 24. Juni 2026 hat der Weltenergierat – Deutschland in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Think Thank Enerdata die zentralen G20-Energiezahlen für 2025 veröffentlicht und exklusiv in einem Webinar vorgestellt.
Ein zentrales Ergebnis der Diskussion: Die aktuelle Entwicklung der globalen Energielandschaft ist weniger von einer klaren Substitution geprägt, sondern vielmehr von einem parallelen Aufbau neuer und bestehender Systeme. Trotz eines dynamischen Ausbaus erneuerbarer Energien werden fossile Energieträger bislang nicht in entsprechendem Umfang ersetzt, sodass sich die Transformation eher als schrittweiser und strukturell komplexer Prozess darstellt.
Gleichzeitig zeigt sich ein differenziertes Gesamtbild: Während sich das Wachstum von Energieverbrauch und Wirtschaftsleistung zunehmend entkoppelt und erneuerbare Energien einen immer größeren Beitrag leisten, bleiben fossile Energieträger weiterhin prägend. Die Stabilisierung der CO2-Emissionen ist ein wichtiges Signal, verdeutlicht jedoch auch, dass zusätzliche Anstrengungen erforderlich sind, um langfristige Klimaziele zu erreichen.
Wertvolle Einblicke in die aktuellen globalen Entwicklungen lieferten Géraldine Duffour und Quentin Bchini von Enerdata, die zentrale Trends und Daten zur Energielandschaft 2025 präsentierten. Ergänzt wurden diese durch Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge (EWI – Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln), der eine fundierte energiewirtschaftliche Einordnung gab und insbesondere auf strukturelle Herausforderungen sowie die Dynamik zwischen wachsender Energienachfrage und dem Ausbau erneuerbarer Energien hinwies. Weltenergierat-Geschäftsführer Dr. Carsten Rolle moderierte die Veranstaltung.
Den Artikel mit der ausführlichen Auswertung der G20-Zahlen sowie die Aufzeichnung des Webinars gibt es hier.
Einen Überblick über zentrale Trends und Entwicklungen im deutschen, europäischen und globalen Energiemarkt 2025 gibt es bereits jetzt in einer exklusiven Fokusausgabe der Energie für Deutschland 2026.
|
|
|
______________________________________________________________________________________
|
|
|
|
Einladung: Veröffentichung der Jahrespublikation “Energie für Deutschland 2026” 08. September 2026, virtuell
- Virtueller Launch der Weltenergierat-Publikation
- Präsentation zentraler Ergebnisse
- Vorstellung des Schwerpunktkapitels „Geopolitische Fragmentierung und die Zukunft der Energiewirtschaft”
|
|
Der Weltenergierat – Deutschland lädt Sie herzlich zur Präsentation seiner Jahrespublikation „Energie für Deutschland 2026“ am 08. September 2026 von 10:30 bis 12:00 Uhr ein. Im Rahmen eines Webinars stellen wir Ihnen das diesjährige Schwerpunktkapitel zum Thema „Geopolitische Fragmentierung: Drei Szenarien für Energiewirtschaft und Klimaschutz“ vor. Dr. Jacopo Pepe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Autor des diesjährigen Schwerpunktkapitels, wird die zentralen Ergebnisse präsentieren.
Die internationale Ordnung befindet sich in einer Phase tiefgreifender geopolitischer Umbrüche. Die strategische Rivalität zwischen den USA und China, der Krieg Russlands gegen die Ukraine, Konflikte im Nahen Osten sowie der Aufstieg neuer Akteure im Globalen Süden verändern die Rahmenbedingungen für Energiepolitik, Klimaschutz und internationale Zusammenarbeit nachhaltig. Für den Energiesektor bedeutet dies einen grundlegenden Wandel: Versorgungssicherheit und Resilienz gewinnen an Bedeutung, während Energie, Rohstoffe und technologische Wertschöpfung zunehmend zu strategischen Faktoren geopolitischer Macht werden. Handelsbeziehungen und Lieferketten werden neu geordnet, kritische Infrastrukturen geraten stärker in den Fokus sicherheitspolitischer Überlegungen.
In der diesjährigen Ausgabe der „Energie für Deutschland“ beleuchten wir die Ursachen und Folgen geopolitischer Fragmentierung und untersuchen anhand verschiedener Zukunftsszenarien die möglichen Auswirkungen auf Energieversorgung, Klimapolitik und Wirtschaft. Zudem diskutieren wir, welche Schlussfolgerungen sich daraus für Deutschland und Europa ergeben.
Weitere Informationen zur Veröffentlichung gibt es zeitnah auf unserer Webseite.
|
|
Aus dem globalen WEC-Netzwerk
|
|
|
|
Rückblick: WEC Central & Eastern European Energy Forum 14.-17. Juni 2026, Neptun, Rumänien
- Größte Konferenz des WEC in Südosteuropa
- Maira Kusch als Rednerin bei WEC Session
- Treffen von WEC-Mitgliedskomitees aus Europa
|
|
|
Das WEC Central & Eastern European Energy Forum, das alle zwei Jahre im rumänischen Neptun stattfindet, ist die größte regionale Energieveranstaltung und -messe des World Energy Council (WEC) in Südosteuropa. Das Forum wird von WEC-Mitgliedskomitees der Region ausgerichtet und steht unter der Schirmherrschaft der rumänischen Regierung.
Weltenergierat-Geschäftsstellenleiterin Maira Kusch nahm als Diskutantin an der WEC-Session teil, die unter dem Vorsitz des globalen WEC-Chair Adnan Amin stattfand. Zusammen mit Vertreter:innen von WEC-Mitgliedskomitees aus ganz Europa tauschte sie sich unter anderem über die Rolle und Bedeutung des WEC in einem sich kontinuierlich wandelnden geopolitischen Umfeld sowie über strategische Prioritäten auf dem Weg zum World Energy Congress 2027 in Riad, Saudi-Arabien, aus.
Energiesicherheit und die Zukunft des europäischen Energiesystems waren wiederkehrende Themen während der gesamten Veranstaltung. Diskussionen über Projekte wie Neptun Deep, dem größtem Erdgasprojekt im Schwarzen Meer, unterstrichen Rumäniens Bedeutung in der regionalen Energielandschaft. Gespräche mit Kolleg:innen aus verschiedenen Ländern machten zudem erneut den Wert internationalen Dialogs und der Zusammenarbeit deutlich.
|
|
Neues von den Young Energy Professionals (YEPs)
|
|
|
|
Neuer YEP-Vorstand gewählt 03. Juni 2026, virtuell
- Neues YEP-Board nimmt seine Arbeit auf
|
|
|
Während des monatlichen YEP-Austauschs wurde Anfang Juni der Vorstand der Young Energy Professionals neu gewählt und dahingehend strukturell angepasst. Der neue Vorstand setzt sich nun zusammen aus:
|
|
- Lisa Behm: zuständig für den Bereich Wissenstransfer
- Ekaterina Bosch: zuständig für den Bereich Mitgliedermanagement
- Maira Kusch: zuständig für die Koordination mit dem Weltenergierat – Deutschland
- Marie Seifert: zustäändig für den Bereich Kommunikation
- Johannes Werner: zuständig für den Bereich Wissenstransfer
- Josefine Zurheide: zuständig für Netzwerkaktivitäten
|
|
|
Wir bedanken uns herzlich bei den ehemaligen Vorstandmitgliedern Daniel Böhmer und Sven Stellmacher für ihre hervorragende Arbeit, ihr Engagement und die vielen Impulse.
|
|
3 Fragen an: Ulf Heitmüller, CEO, VNG AG
|
|
|
Wir wollen unserem Netzwerk „ein Gesicht geben"! In dieser Rubrik porträtieren wir jeden Monat eine Persönlichkeit aus den Reihen unserer Mitglieder, Partner und dem WEC-Netzwerk:
|
|
|
|
Ulf Heitmüller ist CEO der Leipziger VNG AG. In dieser Funktion begleitet er seit 2016 die Weiterentwicklung des Unternehmens von einem klassischen Gasunternehmen hin zu einem integrierten Energie- und Infrastrukturanbieter. Im Mittelpunkt steht dabei der Kernauftrag der VNG: die sichere Versorgung mit Gas. Als CEO verantwortet Ulf Heitmüller die strategische Ausrichtung des Konzerns. Zentrale Themen sind die Sicherung der Energieversorgung vor dem Hintergrund geopolitischer Veränderungen sowie der Auf- und Ausbau erneuerbarer gasförmiger Energieträger wie Wasserstoff und Biogas mit der dazugehörigen Infrastruktur. Darüber hinaus bringt er sich in verschiedene Gremien ein, die sich mit energiepolitischen Fragestellungen befassen.
|
|
|
1. Frei nach dem WEC-„Issues Monitor“: Was hält Sie als Entscheider der Energiewirtschaft aktuell nachts wach? Die größte Herausforderung ist derzeit, Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Klimaziele dauerhaft und zukunftsgerichtet zusammenzubringen. Das alles vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten, volatiler Märkte und eines massiven Investitionsbedarf in neue Infrastrukturen. Entscheidend wird sein, ob regulatorische Rahmenbedingungen schnell genug angepasst werden, um notwendige Investitionen, insbesondere in Wasserstoff, zu ermöglichen. Jede Verzögerung bremst die Transformation und schwächt die Standortattraktivität. Diese Balance zu halten, verlangt klare Prioritäten, Planungssicherheit und entschlossenes Handeln von Politik und Wirtschaft gleichermaßen – und genau das entscheidet über den Erfolg der Energiewende.
2. Welche Innovation im Energie- und Klimabereich wünschen Sie sich für die Zukunft? Ich wünsche mir marktreife Lösungen, die Wasserstoff und CO2-arme Moleküle schnell und wirtschaftlich in die Anwendung bringen – insbesondere für Industrie und flexible Kraftwerke. Dazu gehören skalierbare Elektrolyse, effiziente Speicher und eine intelligente Verzahnung von Strom-, Gas- und Wärmesystemen. Ebenso wichtig sind digitale Innovationen, die Netze flexibler machen und neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Die Zukunft liegt weniger in einzelnen Technologien als im intelligenten Zusammenspiel ganzer Energiesysteme.
3. Welchen Mehrwert ziehen Sie persönlich aus Ihrer Mitgliedschaft im Weltenergierat? Der Weltenergierat bietet mir einen einzigartigen internationalen Blick auf energiepolitische und technologische Entwicklungen. Der Austausch mit Entscheiderinnen und Entscheidern aus unterschiedlichen Weltregionen hilft, nationale Debatten einzuordnen und blinde Flecken zu vermeiden. Besonders wertvoll ist die Verbindung aus strategischer Analyse, Praxisnähe und globalem Netzwerk. Diese Perspektiven fließen direkt in meine tägliche Arbeit ein – sei es beim Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der VNG, in Partnerschaften oder unseren Kundenbeziehungen bis zum Dialog mit Politik und Gesellschaft.
|
|
Grafik des Monats: Wirtschaftswachstum in ausgewählten G20-Staaten (in % p.a.)
|
|
Das globale Wirtschaftswachstum stabilisiert sich im Jahr 2025 auf einem moderaten Niveau, bleibt jedoch durch strukturelle Verschiebungen und regionale Unterschiede geprägt. Die Entwicklung liegt insgesamt im Bereich des langfristigen Trends, wobei dynamische Volkswirtschaften, insbesondere in Asien, weiterhin überdurchschnittlich wachsen, während viele Industrieländer eine gedämpfte Dynamik aufweisen.
Parallel dazu zeichnet sich eine sichtbare Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch ab. Obwohl die Wirtschaftsleistung weiter zunimmt, wächst der Energieverbrauch deutlich langsamer. Haupttreiber dieser Entwicklung sind der steigende Anteil erneuerbarer Energien, Effizienzgewinne sowie strukturelle Veränderungen hin zu weniger energieintensiven Wirtschaftsaktivitäten.
Gleichzeitig zeigt sich, dass diese Entkopplung nicht zu einer Entlastung aller Energiesegmente führt. Insbesondere die Stromnachfrage steigt weiter an, da die Elektrifizierung des Verkehrs und die Errichtung von Rechenzentren zusätzliche Bedarfe erzeugen.
Hier gibt es die ausführliche Auswertung der G20-Zahlen. Eine exklusive Fokusausgabe zu aktuellen Zahlen und Fakten in Deutschland, Europa und der Welt gibt es hier.
|
|
Expert Talks on Energy Market Developments and Geopolitics 2026 27.-28. August 2026, Berlin
Launch „Energie für Deutschland 2026” 08. September 2026, virtuell
II. Members' Call 2026 11. September 2026, virtuell
Deutsch-Französischer Industrie-Dialog 2026 17.-18. September 2026, Paris
II. Präsidialausschusssitzung 2026 04. November 2026, Berlin
|
|
|
Green Fuels Import Conference 2026 05. November 2026, Berlin
Präsidiumssitzung 2026 08. Dezember 2026, Berlin
Energietag 2026 09. Dezember 2026, Berlin
Mitgliederversammlung 2026 09. Dezember 2026, Berlin
27. World Energy Congress 26.-29. April 2027, Riad, Saudi-Arabien
|
|
Ihre Organisation ist noch kein Mitglied im Weltenergierat – Deutschland? Treten Sie jetzt bei und gestalten Sie mit uns die Energiezukunft in einem internationalen Netzwerk! Unsere Büroleiterin Maira Kusch freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Sie möchten unsere Arbeit darüber hinaus unterstützen? Auch Spenden sind herzlich willkommen.
|
|
|
Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.
Weltenergierat - Deutschland e.V. Gertraudenstraße 20 10178 Berlin Deutschland
info@weltenergierat.de www.weltenergierat.de CEO: Dr. Carsten Rolle Tax ID: DE316153723
|