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Sehr geehrte Damen und Herren,

sind die deutsch-französischen Beziehungen noch ein Motor der europäischen Integration oder immer öfter auch ihr Hemmnis? In Zeiten geopolitischer Fragmentierung wäre es zentral, dass Europa handlungsfähig bleibt und enger kooperiert. Basis dafür aber ist ein Vertrauensverhältnis, das auf einem guten Verständnis der Diskussion auf beiden Seiten beruht. 

Das wurde auch bei unserem dritten, vertraulichen deutsch-französischen Industriedialog von Unternehmensvertretenden in Paris bei der Präsidentin des französischen Energieregulierers wieder deutlich. Braucht es für die fortschreitende Elektrifizierung politische Ziele und Strategien? Wer definiert das anzustrebende Resilienzniveau unseres Energiesystems? Wie gehen wir gesellschaftlich mit hohen Energiekosten in Krisenzeiten um? Sorgen Gasmärkte für ausreichend Versorgungssicherheit? Die Antworten fallen zum Teil sehr unterschiedlich aus. Reizvoll ist es, vor einem schnellen Urteil Motivation und Kontext des Gegenüber für die Antwort besser zu verstehen. Der politische Kontext war am zweiten Tag in den von Delacroix gestalteten heiligen Hallen der Assemblée national auch ästhetisch zweifellos gegeben, womit die Latte für den Gegenbesuch des französischen Weltenergierates im kommenden Jahr hoch hängt – Oh là là.

Ihr
Carsten Rolle
Geschäftsführer, Weltenergierat – Deutschland
In dieser Ausgabe
 
Neues aus der Geschäftsstelle

Rückblick: II. Members‘ Call 2026
11. September 2026, virtuell

  • Exklusives Format für Mitglieder
  • Update aus der Geschäftsstelle und dem globalen Netzwerk
  • Preview auf laufende und künftige Projekte
Während des zweiten Member Calls des Jahres warf die Weltenergierat-Geschäftsstelle einen Blick auf laufende und anstehende Aktivitäten im Jahr 2026. Im Fokus standen unter anderem die kürzlich veröffentichte neue Ausgabe der Jahrespublikation „Energie für Deutschland“ mit dem Schwerpunkt „Geopolitische Fragmentierung: Drei Szenarien für Energiewirtschaft und Klimaschutz“ sowie die Jahrestagung, der Energietag, die am 09. Dezember 2026 in Berlin stattfinden wird. 

Hintergrund: Zweimal im Jahr laden wir unsere Mitglieder zum virtuellen Members' Call ein. In einer knappen Stunde berichten wir über vergangene und künftige Veranstaltungen, aktuelle Projekte sowie Möglichkeiten der Beteiligung.
Weltenergierat als Impulsgeber

Veröffentichung der Jahrespublikation “Energie für Deutschland 2026”
08. September 2026, virtuell

  • Neue Ausgabe der Weltenergierat-Jahrespublikation erschienen
  • Schwerpunktkapitel „Geopolitische Fragmentierung: Drei Szenarien für Energiewirtschaft und Klimaschutz”
  • Weitere Beiträge u. a. zu aktuellen Entwicklungen der internationalen Schifffahrt, sektorübergreifende Flexibilität für die Energiewende und Gesamtkosten des deutschen Stromsystems
Der Weltenergierat – Deutschland hat die neue Ausgabe seiner Jahrespublikation „Energie für Deutschland 2026“ veröffentlicht. Das diesjährige Schwerpunktkapitel beleuchtet die Ursachen und Folgen geopolitischer Fragmentierung und untersucht anhand verschiedener Zukunftsszenarien die möglichen Auswirkungen auf Energieversorgung, Klimapolitik und Wirtschaft. Zudem diskutieren wir, welche Schlussfolgerungen sich daraus für Deutschland und die Europäische Union ergeben. Vorgestellt wurde das Kapitel im Rahmen eines begleitenden Webinars von Dr. Jacopo Pepe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und Autor des diesjährigen Schwerpunktkapitels. Dr. Samina Sultan, Senior Economist am Institut der Deutschen Wirtschaft, kommentierte die Ergebnisse und ordnete die entwickelten Szenarien vor dem Hintergrund aktueller energie- und klimapolitischer Entwicklungen ein. 

Darüber hinaus enthält die Publikation u. a. aktuelle Analysen zu den Entwicklungen in der internationalen Schifffahrt und maritimen Wertschöpfungskette, zur sektorübergreifenden Flexibilität für die Energiewende, zu Flüssiggas (LPG) in der Industrie und den Gesamtkosten des deutschen Stromsystems.

Die Publikation und Webinar-Aufzeichnung finden Sie auf unserer Webseite. 
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Einladung: Parlamentarischer Abend der EEX in Zusammenarbeit mit dem Weltenergierat
13. Oktober 2026, Berlin

  • Thema: Internationale Energiemärkte – Deutschlands Rolle im globalen Wettbewerb und die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit
Die internationalen Energiemärkte befinden sich in einem tiefgreifenden Wandel. Geopolitische Verschiebungen, der weltweit rasant steigende Ausbau erneuerbarer Energien und die zunehmende Bedeutung von Energieweltmärkten für Moleküle, wie Erdgas/LNG und Wasserstoff, verändern die internationalen Rahmenbedingungen für Energieversorgung und Wettbewerbsfähigkeit.

Was ist der aktuelle Stand bei den internationalen Energiepartnerschaften Deutschlands? Welche Bedeutung hat internationale Zusammenarbeit?

Am 13. Oktober 2026 ab 18:00 Uhr diskutieren Dr. Tobias Paulun, CEO, EEX und Dr. Carsten Rolle, Geschäftsführer, Weltenergierat – Deutschland e.V., mit Julia Braune, Erste Geschäftsführerin, Germany Trade & Invest, und Stefan Rouenhoff, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, diese und weitere Fragen zu Deutschlands Rolle im internationalen Energiemarkt. Im Mittelpunkt stehen die wachsende Verflechtung internationaler Energiemärkte, konkrete Erfahrungen internationaler Zusammenarbeit und die Frage, wie Deutschland seine Stärken als verlässlicher Markt- und Regulierungsraum nutzen kann, um auch künftig eine prägende Rolle in den internationalen Energiemärkten einzunehmen. 

Daran anschließend freuen wir uns, mit Ihnen bei dem Herbstempfang der EEX ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Anmeldelink finden Sie hier. 
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Einladung: Fuels Conference 2026 – Deutschlands Perspektiven im globalen Energiemarkt 
05. November 2026, Telegraphenamt, Berlin

  • Kooperationsveranstaltung mit dem Wirtschaftsverband Fuels und Energie e.V. (en2x)
  • Diesjähriger Fokus auf Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit
Am 05. November 2026 findet die diesjährige  Fuels Conference statt, die der Weltenergierat – Deutschland gemeinsam mit dem Wirtschaftsverband Fuels und Energie e.V. (en2x) ausrichtet.

Wie kann Deutschland die Wettbewerbsfähigkeit seiner Standortbedingungen stärken und gleichzeitig die Transformation zu einer klimaneutralen Zukunft erfolgreich gestalten? Eine verlässliche Versorgung mit Energie sowie Kraft- und Grundstoffen ist dabei ein entscheidender Faktor für Mobilität, Wärme, kritische Infrastrukturen und industrielle Wertschöpfung. Eine wichtige Rolle spielen hierbei Raffineriestandorte sowie Unternehmen aus den Bereichen Energiehandel, Transport und Logistik.

Gemeinsam mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren wir die Zukunft der Kohlenwasserstoffwirtschaft in Deutschland und Europa – verbunden mit der Frage, wie Raffinerien, Import und Handel erfolgreich in eine klimaneutrale Zukunft überführt werden können. Im Fokus stehen die notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen sowie politischen Rahmenbedingungen, um Investitionen für die Standortsicherung anzureizen und den Hochlauf neuer Technologien zu beschleunigen.

Diese und weitere Themen möchten wir in diesem Jahr gemeinsam mit Ihnen und zahlreichen Expertinnen und Experten während der Fuels Conference 2026 in Berlin diskutieren.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Über diesen Link direkt für die Veranstaltung anmelden. 
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Einladung: Energietag 2026 
09. Dezember 2026, Berlin

  • Branchentreffen für internationale Energiefragen in Berlin
  • Thema: Energy under Stress – Wie reagieren wir auf (geo)politische Brüche?
Der Weltenergierat – Deutschland lädt Sie herzlich zum ENERGIETAG 2026 am 09. Dezember 2026 ab 10:30 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) in Berlin ein. 

Die Energiebranche steht vor tiefgreifenden Herausforderungen. Geopolitische Konflikte, zunehmende sicherheitspolitische Spannungen und die fortschreitende Transformation der Energiesysteme stellen neue Anforderungen an Versorgungssicherheit, Infrastruktur und Regulierung. Gleichzeitig erfordert die zunehmende Elektrifizierung erhebliche Investitionen in Netze und eine bessere Abstimmung von Anschlussnachfrage, Netzausbau und regulatorischen Rahmenbedingungen.

Wie lassen sich Energiesysteme in einem zunehmend unsicheren geopolitischen Umfeld resilient gestalten? Welche Lehren lassen sich aus jüngsten Vorfällen für den Schutz kritischer Energieinfrastrukturen ziehen? Und wie können Investitionen, Regulierung und internationale Zusammenarbeit dazu beitragen, die Energieversorgung der Zukunft sicher, wettbewerbsfähig und resilient zu gestalten?

Beim diesjährigen Energietag stehen diese und weitere Fragen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und internationalen Organisationen diskutieren wir die strukturellen Auswirkungen geopolitischer Entwicklungen auf Energiesysteme, die Resilienz kritischer Infrastruktur sowie die Herausforderungen des Netzausbaus im Zuge der Energiewende. 

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.
Merken Sie sich den Termin jetzt vor: Hier geht es zum Kalendereintrag
Wir freuen uns unter anderem auf:
  • Prof. Jun Arima, Chief Sustainability Officer, Japan Organization of Metal and Energy Security (JOGMEC)
  • Dr. Severin Fischer, Staatssekretär, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin
  • Stefan Kapferer, CEO, 50Hertz Transmission GmbH; Präsident, Weltenergierat – Deutschland e.V
  • Prof. Dr. Volker Perthes, Senior Distinguished Fellow, SWP
  • Frank Wetzel, Staatssekretär, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 
Wir danken unseren Partnern:
Am Morgen des 09. Dezember 2026 findet die jährliche Mitgliederversammlung des Weltenergierats statt. Sollte Sie als Mitglied keine Einladung erreicht haben, melden Sie sich gerne bei Snjezana Tomic.
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Rückblick: 3. Deutsch-Französischer Industriedialog 2026
17.-18. September 2026, Paris

  • Gemeinsame Veranstaltung des Weltenergierat – Deutschland und des Conseil Français de l’Energie
  • Exklusives Dialogformat auf Unternehmensebene
Am 17.-18. September fand der 3. Deutsch-Französische Industriedialog auf Einladung des Conseil Français de l’Energie in Paris statt. In den Räumlichkeiten der französischen Energieregulierungsbehörde CRE sowie der französischen Nationalversammlung (Assemblée nationale) kamen Führungskräfte, Energieexpertinnen und -experten sowie politische Entscheidungsträgerinnen und -träger aus beiden Ländern zu einem vertrauensvollen Austausch über die Zukunft des europäischen Energiesystems zusammen. 

Vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Unsicherheiten und eines sich wandelnden energiepolitischen Umfelds standen zentrale Herausforderungen und Chancen der deutsch-französischen Zusammenarbeit im Fokus. Diskutiert wurden unter anderem die Wettbewerbsfähigkeit Europas, grenzüberschreitende Energieinfrastrukturen sowie Fragen der Versorgungssicherheit und Systemresilienz. Ein zentrales Fazit des Dialogs: Deutschland und Frankreich stehen vor vielen gemeinsamen Herausforderungen.

Zu den Redner:innen zählten unter anderem Emmanuelle Wargon, Präsidentin der CRE, Laura Cozzi, Director of Sustainability, Technology and Outlooks der Internationalen Energieagentur (IEA), Maël le Bail, Director of Energy Sectors im französischen Ministerium für Europa und Auswärtige Angelegenheiten, Marie-Noëlle Battistel, Mitglied der Assamblée nationale sowie Dr. Ina Heusgen, Ständige Vertreterin des deutschen Botschafters in Frankreich. Ergänzt wurden die Diskussionen durch Beiträge führender Industrievertretender, die die Bedeutung einer engen Kooperation zwischen beiden Ländern für die Gestaltung der europäischen Energiezukunft hervorhoben.

Weitere Informationen zum und Eindrücke vom Format finden Sie auf unserer Webseite.
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Im Dialog mit dem BDEW: Geopolitische Fragmentierung und Europas Handlungsfähigkeit
28. September 2026, Berlin

  • Gemeinsamer Dialog von BDEW und Weltenergierat – Deutschland
  • Diskussion zu geopolitischer Fragmentierung, Resilienz und europäischer Handlungsfähigkeit
  • Schwerpunktbeitrag der „Energie für Deutschland 2026” jetzt auch auf Englisch verfügbar
Wie kann Europa in einer geopolitisch fragmentierten Welt energie- und wirtschaftspolitisch handlungsfähig bleiben? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines gemeinsamen Dialogs von BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft und Weltenergierat – Deutschland. Ausgangspunkt der Diskussion war das Schwerpunktkapitel unserer Jahrespublikation „Energie für Deutschland 2026”: „Geopolitische Fragmentierung: Drei Szenarien für Energiewirtschaft und Klimaschutz“.

Dr. Jacopo Maria Pepe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und Autor des Schwerpunktbeitrags, stellte zentrale Ergebnisse seiner Analyse vor. Im anschließenden Austausch wurde insbesondere diskutiert, wie sich Europas Rolle in einer zunehmend multipolaren Welt verändert und wie Deutschland und die EU ihre Resilienz stärken können.
Im Fokus standen dabei die Handlungsfähigkeit der Europäischen Union, die Zukunft der europäischen Industriepolitik und die Gestaltung strategischer Partnerschaften. Deutlich wurde: Resilienz bedeutet mehr als Krisenvorsorge. Es geht auch um die Frage, welche strategischen Fähigkeiten und welche Wertschöpfung Europa sichern will, wo Diversifizierung notwendig ist und wie internationale Kooperationen künftig ausgestaltet werden müssen.

Vielen Dank an den BDEW für die Einladung und an alle Teilnehmenden für den spannenden Austausch.

Die „Energie für Deutschland 2026” sowie die englische Fassung des Schwerpunktbeitrags finden Sie auf unserer Webseite.
Aus dem globalen WEC-Netzwerk

World Energy Trilemma Report erschienen
September 2026, virtuell

  • Leitmotiv 2026: “Rebalancing World Energy: Trade-offs and Transformation”
  • Die Energiewende wird komplexer und konfliktreicher
  • KI und Digitalisierung erhöhen Strombedarf erheblich, aber Netze, Speicher und Systemintegration werden zum neuen Nadelöhr
Die globale Weltenergieordnung steht unter starkem Druck: geopolitische Konflikte, steigende Stromnachfrage, wirtschaftliche Unsicherheit und gesellschaftliche Spannungen machen die klassischen Zielkonflikte schwieriger. Energiepolitik wird damit zunehmend zu einer kontinuierlichen Anpassungsaufgabe.  

Der „World Energy Trilemma Report 2026“ geht in diesem Kontext der Frage nach, wie die drei Trilemma-Dimensionen Versorgungssicherheit (Energy Security), Bezahlbarkeit und Zugang zu Energie (Energy Equity) sowie Nachhaltigkeit (Environmental Sustainability) unter den Bedingungen geopolitischer Krisen, wachsender Stromnachfrage und Systemkomplexität neu ausbalanciert werden können.

Der Bericht identifiziert fünf wiederkehrende und regionenübergreifende Spannungsfelder: 
  • Investitionen in die Zukunft vs. heutige Kosten: Wie viel Belastung können Verbraucher und Industrie heute tragen, um zukünftige Energiesysteme aufzubauen?
  • Neue Märkte gestalten vs. bestehende Marktrealitäten: Der Reformbedarf ist groß. Gleichzeitig müssen die bestehenden Märkte funktionsfähig bleiben.
  • Nationale Wettbewerbsfähigkeit vs. internationale Abhängigkeiten: Industriepolitik und strategische Autonomie stehen teilweise im Widerspruch zu globalen Energie- und Rohstoffketten.
  • Geschwindigkeit der Transformation vs. gesellschaftliche Akzeptanz: Schneller Ausbau kann politische und gesellschaftliche Gegenreaktionen auslösen.
  • Notwendige Institutionen vs. vorhandene Institutionen: Viele politische und regulatorische Strukturen sind nicht für die neue Komplexität ausgelegt.
Eine zentrale Erkenntnis des Berichts: Die Energiewende tritt in eine neue Phase ein. Nicht mehr der Ausbau von Erzeugungskapazitäten steht im Vordergrund, sondern die erfolgreiche Integration von Netzen, Speichern, Märkten und Technologien. Entscheidend ist die Fähigkeit, Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit unter sich wandelnden geopolitischen Rahmenbedingungen immer wieder neu auszubalancieren.

Der World Energy Trilemma-Bericht 2026 ist hier abrufbar.
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Jahresbericht 2025 des World Energy Council veröffentlicht
August 2026, virtuell

  • “Towards a Future of More and Better Energy”“
  • Rückblick auf Aktivitäten und Prioritäten des globalen Netzwerks im Jahr 2025
  • Vorwort des neuen globalen WEC-Chairs Adnan Amin

Der Annual Report 2025 des World Energy Council (WEC) gibt unter der Überschrift „Towards a Future of More and Better Energy“ einen Überblick über die wichtigsten Aktivitäten, Initiativen und Schwerpunktthemen des globalen Netzwerks sowie seiner Mitgliedskomitees im Berichtsjahr 2025 und zeigt deren Beitrag zur Gestaltung der globalen Energiewende auf. Zu den Highlights 2025 zählen neben der World Energy Week in Panama die Veröffentlichung des „World Energy Issues Monitors 2025“ sowie die „Global Energy Scenarios Comparison Review“. 

Der vollständige Bericht lässt sich hier abrufen. 
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Save the Date: World Energy Leaders’ Dialogue
30. November-01. Dezember 2026, Paris, Frankreich

  • Internationale Energiekonferenz des World Energy Council
  • Thema: „Rebalancing energy: Trade-offs and transformations“
  • Jahrestreffen der World Energy Council-Gemeinschaft
Der World Energy Council (WEC) lädt Sie gemeinsam mit dem World Energy Council France (Conseil Français de l’Energie) sowie in strategischer Partnerschaft mit dem Energieministerium des Königreichs Saudi-Arabien, KAPSARC und Saudi Energy zu einem Leaders‘ Dialoge in Paris ein. 

Hintergrund: Führungskräfte im Energiesektor agieren in einem sich tiefgreifend wandelnden und turbulenten Umfeld. Die Herausforderung der Energiewende besteht nicht mehr nur darin, wie wir die Energiesysteme umgestalten, sondern wie wir die Führungsqualitäten entwickeln, die für das nächste Jahrhundert der Energie benötigt werden.

Der „World Energy Leaders’ Dialogue“ soll auf diese Situation reagieren, indem er Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft, Finanzwesen, Technologie und Zivilgesellschaft unter dem Motto „Rebalancing energy: Trade-offs and transformations“ zusammenbringt, um aktuelle Herausforderungen sowie Best Practices der Energiewelt zu diskutieren. 

Die vorläufige Agenda finden Sie hier. Neben Resilienz stehen Themen wie Netzausbau, intelligente Energiesysteme für die Zukunft und KI im Energiesektor auf der Tagesordnung – immer mit einem Fokus darauf, was wir gegenseitig voneinander lernen können. 

Die Registrierung ist unter diesem Link möglich. Für Weltenergierat-Mitglieder gelten vergünstigte Teilnahmegebühren.
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Einladung: 27. World Energy Congress 2027
26.-29. April 2027, Riad, Saudi-Arabien

  • 27. World Energy Congress auf 2027 verschoben
  • Motto: „Inspiring transformations, delivering transitions”
  • Registrierung geöffnet: Rabatt für Weltenergierat-Mitglieder

Alle zwei Jahre findet die weltweit größte Energiekonferenz, der World Energy Congress, statt. Er stellt eine internationale Plattform für den Austausch zu drängenden Fragen rund um Energieversorgung und -angebot, Energiewende sowie aktuelle Entwicklungen auf den globalen Energiemärkten dar. Während der vier Kongresstage bietet das Event einen Raum für die Initiierung von intersektoralen Partnerschaften und Wissenstransfer. 

Der ursprünglich für Oktober 2026 in Riad, Saudi-Arabien geplante Kongress unter dem Motto „Inspiring transformations, delivering transitions” wurde aufgrund der jüngsten Entwicklungen in der Region auf den 26.-29. April 2027 verschoben. Als Weltenergierat – Deutschland planen wir, wieder mit einer großen deutschen Delegation sowie einer Reihe eigener Aktivitäten in Riad vertreten zu sein. 

Registrierung: Die Registrierung ist offiziell geöffnet. Profitieren Sie bis zum 15. Januar 2027 von einem reduzierten Early Bird-Tarif! Über diesen Link können Sie sich zum World Energy Congress anmelden.

Exklusiver Mitgliedervorteil: Mitglieder des Weltenergierat – Deutschland sowie Young Energy Professionals erhalten einen exklusiven Rabatt in Höhe von 30 % auf die Kongressanmeldung. Bis zum 15. Januar 2027 beträgt die Kongressgebühr für alle vier Tage 2.100,00 U.S.-Dollar. Bitte melden Sie sich bei Interesse an einer Teilnahme bei uns. Wir übersenden Ihnen gern den exklusiven Mitglieder-Rabattcode.
Interesse an einer exklusiven Partnerschaft im Rahmen des Kongresses? Weltenergierat-Geschäftsstellenleiterin Maira Kusch informiert Sie gern über Kooperations- und Beteiligungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen zum World Energy Congress finden Sie hier.
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Nigeria ist neues Mitglied im World Energy Council

  • Neues Mitglied im internationalen Netzwerk
Nach einer erfolgreichen Mitgliederabstimmung im Juni freuen wir uns, das neue nigerianische Mitgliedskomitee im globalen Netzwerk des World Energy Council (WEC) willkommen zu heißen.

Die Mitgliedschaft Nigerias spiegelt die strategische Rolle des Landes für die Energie- und Klimasicherheit Afrikas wider und bekräftigt das Engagement des WEC für eine Vertiefung der Zusammenarbeit in der gesamten Region. Das neue nigerianische Mitgliedskomitee wird von einem Vorstand aus Mitgliedern des öffentlichen und privaten Sektors, der Wirtschaft sowie internationaler Energieinstitutionen geleitet. Den Vorstandsvorsitz hat Abdulrazaq Isa, Mitbegründer und Vorsitzender von Waltersmith Petroman Oil Limited, inne. Bala Wunti, ehemaliger Leiter für Gesundheit, Sicherheit und Umwelt bei der NNPC Ltd, ist neuer Geschäftsführer des WEC Nigeria.  

Weitere Informationen zum WEC Nigeria sowie Nigerias Energiemarkt gibt es hier.
Neues von den Young Energy Professionals (YEPs)

Neue YEP-Bewerbungsphase gestartet
01. Oktober 2026, virtuell

  • Neue Bewerbungsrunde läuft vom 01.-31. Oktober 2026
  • Voraussetzungen: Interesse an ehrenamtlichem Engagement, berufliche Tätigkeit im Handlungsfeld der Energiewirtschaft und eine Altersgrenze von 35 Jahren
Vom 01. bis 31. Oktober 2026 können sich junge Berufstätige der Energiebranche für ein ehrenamtliches Mitwirken bei den Young Energy Professionals (YEPs) des Weltenergierat – Deutschland bewerben. Grundvoraussetzung für die Bewerbung ist Freude und Interesse an energiewirtschaftlichen und -politischen Entwicklungen, eine einschlägige berufliche Tätigkeit in einem Handlungsfeld der Energiewirtschaft sowie das Nichtüberschreiten der Altersgrenze von 35 Jahren. 

Ein Online-Bewerbungsformular und alle wichtigen Informationen zur Bewerbung finden sich auf der YEP-Website.  

Aufgrund der begrenzten Anzahl an Plätzen wird es auch in diesem Jahr wieder ein Auswahlverfahren im November geben. Die neuen YEPs werden voraussichtlich Anfang Dezember bekanntgegeben. Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen! 
3 Fragen an: Folker Trepte, Leiter Energy, Utilities & Resources, PwC; Schatzmeister, Weltenergierat – Deutschland e.V.
Wir wollen unserem Netzwerk „ein Gesicht geben"! In dieser Rubrik porträtieren wir jeden Monat eine Persönlichkeit aus den Reihen unserer Mitglieder, Partner und dem WEC-Netzwerk:

Folker Trepte ist der Leiter des deutschen PwC-Netzwerks zu Energy, Utilities & Resources. Zudem leitet er das internationale PwC Netzwerk Commodity Trading und Risk Management, ist der globale Lead zu Sustainability in der Energy, Utilities & Resources Industrie und der Power&Utilities Lead in der EMEA Region. Er ist Mitglied im Institut für Wirtschaftsprüfer e.V. im Fachausschuss für Energieunternehmen (EFA) und diversen Arbeitskreisen und vertritt PwC im Weltenergierat – Deutschland e.V. Seit dem Geschäftsjahr 2026 hat er dort auch das Amt des Schatzmeisters inne.

Folker Trepte ist seit 1994 bei PwC tätig und hat davon zwei Jahre in New York verbracht. Hier hat er ausländische Unternehmen bei Börsengängen in den USA betreut. Seine fachliche Spezialisierung umfasst die Bilanzierung und Bewertung von Finanzinstrumenten, die Regulierung der Finanzmärkte, das Risikomanagement für Warenpreisrisiken, Finanzrisikomanagement in internationalen Konzernen, Due Diligence und Restrukturierung von Treasury und Commodity Handel sowie Trading Technologie.

Er ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und hat sein Studium an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt als Diplom-Kaufmann abgeschlossen.
1. Frei nach dem WEC-„Issues Monitor“: Was hält Sie als Entscheider der Energiewirtschaft aktuell nachts wach?
Langfristig lässt sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland nur mit planbaren und wettbewerbsfähigen Energiepreisen sichern. Gleichzeitig stehen umfangreiche Investitionen in Netze und Erzeugungskapazitäten an. Damit diese Investitionen eine tragfähige Energiewende unterstützen, braucht es klare Prioritäten, effiziente Prozesse und den konsequenten Einsatz neuer Technologien. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aller Beteiligten: Politik, Energie- und Industrieunternehmen sowie die Bevölkerung müssen gemeinsam an verlässlichen und zukunftsfähigen Lösungen arbeiten.

2. Welche Innovation im Energie- und Klimabereich wünschen Sie sich für die Zukunft?
Eine digitale und intelligente Steuerung der Energienetze mithilfe von KI ist für mich ein wesentlicher Baustein einer erfolgreichen Energietransformation. Die optimale Abstimmung von Erzeugungsanlagen, Flexibilitäten und Verbrauch erfordert ein leistungsfähiges IT-Ökosystem sowie einheitliche und verlässliche Datenmodelle. Dafür müssen unterschiedliche Akteure gemeinsam Lösungen entwickeln, darunter Energie- und Automobilunternehmen, Technologieanbieter und IT-Systemhäuser. Wenn es gelingt, diese Kompetenzen zusammenzubringen und Innovationen schnell in die praktische Anwendung zu überführen, können wir das Energiesystem effizienter, flexibler und widerstandsfähiger gestalten.

3. Welchen Mehrwert ziehen Sie persönlich aus Ihrer Mitgliedschaft im Weltenergierat?
Der internationale Austausch und die daraus entstehenden Impulse sind für mich ein großer Mehrwert der Mitgliedschaft im Weltenergierat. Der Blick über nationale Grenzen hinweg hilft dabei, sich mit unterschiedlichen Lösungsansätze auseinanderzusetzen und aktuelle energiepolitische Entwicklungen besser einzuordnen. Mit gemeinsamen Projekten, Plattformen und Dialogformaten bietet der Weltenergierat eine sehr gute Möglichkeit, Wissen und Erfahrungen zu teilen, internationale Perspektiven zusammenzuführen und zugleich die Sichtweise der Wirtschaft in die Diskussion einzubringen.
Grafik des Monats: Primärenergieverbrauch der EU27 nach Energieträgern im Jahr 2025
Die erneuerbaren Energien erreichten 2025 einen Anteil von 21,3 % am Primärenergieverbrauch der EU und blieben damit die drittwichtigste Energiequelle nach Erdöl (33,8 %) und Erdgas (22,7 %). Während der Gesamtenergieverbrauch nahezu unverändert blieb, sank der Kohleeinsatz um 5,0 %, der Erdgasverbrauch stieg um 2,9 %. Zum zweiten Mal in Folge wurde mehr Strom aus Solar- und Windkraft erzeugt als aus Kohle und Gas.

Ausführliche Analysen und weitere Kennzahlen finden Sie in der Fokusausgabe „Zahlen und Fakten 2026“ in der Jahrespublikation „Energie für Deutschland”. 

Termine
Parlamentarischer Abend mit EEX
13. Oktober 2026, Berlin

I. Redaktionsgruppensitzung der "Energie für Deutschland 2027"
03. November 2026, Berlin

II. Präsidialausschusssitzung 2026
04. November 2026, Berlin

Fuels Conference 2026
05. November 2026, Berlin

World Energy Leaders' Dialogue
30. November-01. Dezember 2026, Paris
Präsidiumssitzung 2026
08. Dezember 2026, Berlin

Energietag 2026
09. Dezember 2026, Berlin

Mitgliederversammlung 2026
09. Dezember 2026, Berlin

27. World Energy Congress
26.-29. April 2027, Riad, Saudi-Arabien
 

Ihre Organisation ist noch kein Mitglied im Weltenergierat – Deutschland?
Treten Sie jetzt bei und gestalten Sie mit uns die Energiezukunft in einem internationalen Netzwerk! Unsere Büroleiterin Maira Kusch freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Sie möchten unsere Arbeit darüber hinaus unterstützen? Auch Spenden sind herzlich willkommen.

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

 

Weltenergierat - Deutschland e.V.
Gertraudenstraße 20
10178 Berlin
Deutschland

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www.weltenergierat.de
CEO: Dr. Carsten Rolle
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